Neuer Beirat soll sich mit Seniorenfragen befassen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Wie die CDU in der Haushaltsdebatte im Kreistag bereits angekündigt hatte, präsentierte sie jetzt im Kreisausschuss einen Antrag zur Einrichtung eines Beirates für Senioren- und generationenübergreifende Fragen.

Das neue Gremium soll in der nächsten Legislaturperiode - also nach den Kommunalwahlen in diesem Sommer - eingerichtet werden. Der Antrag der CDU wurde einstimmig (bei einer Enthaltung der UB-UWG-Fraktion) angenommen. Damit wurde der Verwaltung der Auftrag erteilt, weitergehende Informationen zur Gründung dieses Beirates einzuholen und Vorschläge zur konkreten Vorgehensweise zu erarbeiten.

In dem vom Fraktionsvorsitzenden Norbert Reyans unterzeichneten CDU-Antrag wurde betont, der Beirat solle den im Kreis lebenden Senioren im Prozess der politisch-gesellschaftlichen Entscheidung eine Stimme geben, den Brückenschlag zur jüngeren Generation fördern und auch Anregungen und Forderungen der Senioren sowie demographische Problemstellungen der verschiedensten Gruppierungen in der Gesellschaft bündeln und den parlamentarischen Entscheidungsgremien vortragen.

Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung hatte die Union einen fraktionsinternen Arbeitskreis Demographie gegründet und in diesem Zusammenhang auch einige Gespräche unter anderem mit der Arbeitsgemeinschaft der Senioreninitiativen im Kreis Heinsberg geführt.

Walter Leo Schreinemacher (UB-UWG) äußerte Bedenken gegen den neuen Beirat: Seniorenarbeit werde in den Städten und Gemeinden geleistet. Zudem könnten Senioren sich von der Politik vereinnahmt fühlen. Diese Bedenken wurden zurückgewiesen: Der Beirat auf Kreisebene solle die Arbeit vor Ort ergänzen, zumal es auf Kreisebene andere Zuständigkeiten gebe. Und von Senioren werde eine solche Beteiligung am politischen Prozess ausdrücklich gewünscht.
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