Heinsberg-Oberbruch - Neuer Alliander-Firmensitz mit Energiesparkonzept

Neuer Alliander-Firmensitz mit Energiesparkonzept

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Bürgermeister Wolfgang Dieder (5.v.l.) übergab den symbolischen Schlüssel für das Firmengebäude von Alliander in Oberbruch an Hans-Gerd Bräkling, Leiter Netzbetrieb Alliander Netz Heinsberg AG (3.v.l.). Aus den Niederlanden war dazu auch Peter Molengraaf, Vorstand Allander N.V. (6.v.l.) gekommen. Foto: Petra Wolters

Heinsberg-Oberbruch. Ein großes Schild in der Halle erinnert noch daran, dass an der Glanzstoffstraße 10 im Industriepark Oberbruch die Werkfeuerwehr ihren Standort hatte. Jetzt hat der Stromnetz-Betreiber Alliander hier seinen Firmensitz eingerichtet.

Das Gebäude ist dabei künftig nicht nur Anlaufstelle für die Heinsberger Netzkunden, sondern auch ein Kundendienstzentrum in puncto Energieberatung.

Hier hat das Unternehmen ein sogenanntes energetisches Musterhaus realisiert mit der ersten in der Region installierten Brennstoffzelle, mit einer Photovoltaikanlage, einer Solarthermie und einem Kleinwindrad.

Alliander will damit ein Zeichen setzen für seine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Unternehmensstrategie. Schon jetzt kommt nach Angaben des Unternehmens ein Drittel der Energie, die es durch das Heinsberger Netz leitet, aus dezentraler Erzeugung.

Damit liege Heinsberg im Bundesdurchschnitt mit an der Spitze. Das Musterhaus bezeichnet Alliander als ein für die Region einmaliges Beispiel für dezentral erzeugte Energie. Es kann sich selbst versorgen und zusätzlich noch Energie ins Netz einspeisen.

„Heinsberg ist für uns der Traditionsstandort, und hier knüpfen wir an den erfolgreichen Wandel des Industrieparks Oberbruch an, indem wir heute das neue Zuhause des Netzbetriebs übergeben”, betonte Jakob Wöllenweber, Vorstand der Alliander AG, anlässlich der symbolischen Schlüsselübergabe für die neue Firmenzentrale.

Versorgt würden mit der selbst erzeugten Energie eine rund 600 Quadratmeter große Fahrzeughalle, 325 Quadratmeter Bürofläche und eine ebenso große Werkstatt mit Lager und Sozialräumen, erläuterte er weitere Details zum Gebäude, das gleichzeitig als „Schauraum für die Energieversorgung von morgen der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden” soll.
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