Erkelenz-Borschemich (neu) - Neue Mehrzweckhalle ist ein Blickfang

Neue Mehrzweckhalle ist ein Blickfang

Von: hewi
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Die neue Mehrzweckhalle in Bor
Die neue Mehrzweckhalle in Borschemich (neu): Sie soll als Mittelpunkt für das kulturelle Leben am neuen Wohnort dienen. Foto: Dahmen

Erkelenz-Borschemich (neu). Die neue Mehrzweckhalle im Erkelenzer Umsiedlungsstandort Borschemich (neu) wurde im Rahmen eines Festaktes ihrer Bestimmung übergeben und eingesegnet.

Bürgermeister Peter Jansen hob in einem Grußwort hervor, dass das Gemeinschaftsleben der Bürger und Vereine in Erkelenz einen hohen Standard aufweise und verwies auf die hohe Anzahl an Gebäuden und die kostenlose Nutzung. Auch den Borschemichern sei versprochen worden, dass sie in ihrer neuen Heimat eine Halle „ohne Rücksicht auf irgendwelche Einwohnerschlüssel” bekämen. Dieses Versprechen sei eingehalten worden.

„Ich glaube, dass ein Blick zurück heute nicht angebracht ist, da er wenig nutzt”, so Jansen. Denn von nun an heiße es, Heimat neu zu gestalten. Dass diese Heimat attraktiv sei, zeige sich auch daran, dass es auch Anfragen von Nicht-Borschemichern gebe, die sich für Baugrundstücke interessieren würden. Derzeit sei knapp die Hälfte der 200 Baugrundstücke verkauft, 30 Prozent seien „konkret vorgemerkt”. Von den ehemals knapp 600 Borschemichern leben zurzeit rund 200 bereits am neuen Standort.

Architekt Dr. Arno Lennartz lobte die gute Zusammenarbeit während der Planung mit der Stadt und dem Borschemicher Bürgerbeirat. Er hob das variable System der Raumnutzung hervor, dass viele verschiedene Aktivitäten in der Halle zulasse. Der symbolische Schlüssel, den er Jansen überreichte, landete gleich beim Sprecher der Ortsvereine, Hans-Jürgen Goebels.

Dieser erklärte in seiner Rede, dass mit der Schlüsselübergabe ein „ehrgeiziges Ziel” erreicht sei. Die neue Halle sei Blickfang im neuen Dorf und Mittelpunkt des Dorfgeschehens. Trotzdem bat er um Zeit für den Umzug, den noch einige der Vereine vor sich hätten. So müsse die Halle im alten Ort in Betrieb bleiben, bis alle Vereine im neuen Ort und in der neuen Halle angekommen seien. Allen voran werde die Karnevalsgesellschaft Rasselbande am 27. Januar mit ihrer Kostümsitzung den Neubau mit Leben füllen.

Auch Alois Herbst erklärte im Namen von RWE Power, dass mit der Halle ein wesentlicher Baustein für die Entwicklung des neuen Ortes gelegt sei. „Die Umsiedlung ist auf einem guten Weg”, betonte er. Mit rund 90 Prozent der Umsiedler seien Abschlüsse erzielt worden. Er rechne damit, dass die Umsiedlung in zwei Jahren abgeschlossen sei.
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