Neue Jugend-Sozialaktion: „72 Stunden - Uns schickt der Himmel”

Von: anna
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Der Koordinierungskreis für die 72-Stunden-Aktion in der Region Heinsberg: Michael Kock (vorne, links), Yannik Corsten, Ingrid Beiten und Peter Maxein (stehend, von links) sowie Stefan Thönnissen (vorne, rechts.) Es fehlt: Markus Schnorrenberg. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Nach einer ersten gelungenen Sozialaktion im Jahr 2009 rufen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und die katholische Kirche im Bistum Aachen unter dem Motto „72 Stunden - Uns schickt der Himmel” für die Zeit vom 13. bis 16. Juni 2013 Kinder und Jugendliche erneut zu sozialem Engagement auf.

Erstmals findet die Aktion bundesweit statt in einer Kooperation aller 27 Bistümer.

Im Rahmen eines Pressegesprächs im Hückelhovener Pfarrzentrum Burg stellte sich der Koordinierungskreis für die Region Heinsberg der Öffentlichkeit vor. Ihm gehören für die katholische Kirche die regionale Jugendbeauftragte Ingrid Beiten sowie für den BDKJ Yannik Corsten, Michael Kock, Peter Maxein, Stefan Thönnissen und Markus Schnorrenberg an.

Im Jahr 2009 hatten in der Heinsberger Region 39 Gruppen mit insgesamt rund 750 Teilnehmern 72 Stunden lang für einen guten Zweck gearbeitet. Das war die zweithöchste Beteiligung im Bistum. Übertroffen wurde sie nur von Aachen-Stadt mit 47 Gruppen. Es wurden beispielsweise Spielplätze renoviert, Wälder und Flüsse vom Müll befreit oder Begegnungen in Altenheimen gestaltet. „Wir packen an und stellen das Bistum auf den Kopf”, lautet auch für 2013 die Formel von Maxein, der in seiner Eigenschaft als Referent für Jugendpolitik im BDKJ-Diözesanverband Aachen die Koordinierungskreise im Norden des Bistums bei ihrer Arbeit begleitet.

Zwei Varianten, an ein Projekt zu kommen, gibt es auch dieses Mal wieder. Entweder die Gruppe überlegt sich selbst ein Projekt vor Ort. Das ist die sogenannte Do-it-Variante. Oder sie meldet sich an und erhält am 13. Juni nächsten Jahres im Rahmen der Get-it-Variante eine Aufgabenstellung, die sie dann innerhalb von 72 Stunden erledigen muss.

„Durch ihr Engagement zeigen Jugendliche ihren Gestaltungswillen an der Gesellschaft”, erklärte Maxein bei der Vorstellung der neuen Aktion. „Sie bringen sich ein. So wird das Bild der Jugendlichen in der Öffentlichkeit von der Aktion positiv beeinflusst.” Aber auch für sich selbst würden die jungen Menschen von ihrer Arbeit profitieren. „Die Jugendgruppe selbst erlebt drei außergewöhnliche Tage. In 72 Stunden eine Aktion umsetzen, eine Herausforderung meistern, stärkt die Gruppe und das Selbstbewusstsein eines jeden Einzelnen.”

Da sich die Schulen in der Region vor vier Jahren nicht nur sehr kooperativ gezeigt, sondern auch vielfach selbst aktiv mitgewirkt hätten, sei eine Anmeldung und somit auch eine Planung der Aktion für das kommende Schuljahr schon jetzt möglich, erklärte Beiten den frühen Zeitpunkt des Auftakts für die Aktion im kommenden Jahr.

Die Patenschaft für die Aktion in der Heinsberger Region hat Regionaldekan Gottfried Maria Graaff übernommen.

Anmeldungen für eine Beteiligung an der Aktion sind ab sofort möglich im Internet unter http://www.72stunden.de. Mitmachen können Gruppen gleich welcher Konfession, offene oder organisierte Gruppen wie etwa Feuerwehr oder Fußballjugend, aber auch einfach lose Cliquen.

Gebraucht werden neben Mitmachern natürlich auch Unterstützer. Wer sich als Projektpartner mit einer Idee für eine Aktion einbringen will, als Prominenter die Patenschaft für eine Aktion übernehmen will, wer sich als Sponsor finanziell oder als Spender mit Sach- und Dienstleistungen einbringen möchte, kann sich auf dem gleichen Weg anmelden.

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