Neubau mit Freibad für 9,5 Millionen Euro

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Erkelenz. 9,5 Millionen Euro wird nach der Vorlage der Verwaltung das neue Schwimmbad zwischen Westpromenade und Krefelder Straße kosten.

Gebaut werden soll nicht nur ein neues Hallenbad, sondern auch eine Rutsche und ein Freibad; mithin favorisiert die Verwaltung eine große Lösung, die bei einer Informationsveranstaltung bereits den nutzenden Vereinen und Schulen vorgestellt wurde. Dabei sei bestätigt worden, dass „die vorgestellte Lösung sowohl unter funktionellen als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter den gegebenen Rahmenbedingungen eine ideale Lösung für das Erkelenzer Schwimmbad darstellt.

Nachdem die Constrata Ingenieurgesellschaft ein Grobkonzept erarbeitet hat und der Stadtrat einen Gesamtkostenrahmen von 9,5 Millionen Euro beschlossen hat, konnte sich bei einer europaweiten Ausschreibung ein Architektenbüro aus Vechta/Hamburg durchsetzen.

Das Büro wird bei der Sitzung des Bau- und Betriebsausschusses heute um 18 Uhr im Rathaus seine Planung detailliert vorstellen. Bekannt ist, dass das kombinierte Sport- und Familienbads auf dem Freibadgeländes des bestehenden Schwimmbads als Neubau errichtet wird. Der Baukörper steht zwischen der Freifläche des Bushofes im Norden und dem Willy-Stein-Stadion im Süden gut sichtbar an der Krefelder Straße. Von dieser Straße aus wird es erschlossen.

Schwimmbadfreunde werden dann nicht mehr von der Westpromenade, sondern von der Krefelder Straße Zugang finden. Schüler und Vereinssportler können über einen separaten Eingang ins Bad gelangen. Die günstige Ausrichtung des Gebäudes ermögliche eine gute Wegeführung der Besucher, heißt es in der Vorlage. Die Baukörper sollen zur Freibadseite im Süden einen Winkel bilden, in dem Windgeschützt und gut erreichbar das neue Freibad liegen soll.

Im Freibad soll es nach der Planung drei Schwimmbahnen a 25 Meter geben. Das Hallenbad soll ein Sportschwimmbecken mit sechs Bahnen à 25 Meter erhalten sowie einen Drei-Meter Sprungturm und ein ein-Meter-Sprungbrett. An die Sportbadehalle schließt sich eine Erlebnisbadehalle an, in der auch die Rutsche installiert werden soll.

Zwischen Erlebnis- und Sportbadehalle erhält der Schwimmmeister seinen Platz, von dem aus er alle Teile der Anlage wie Sportbecken, Multifunktionsbecken, Kinderbereich und Rutsche ebenso im Blick hat wie das Freibad. Die Benutzung des Freibades soll auf zwei Arten ermöglich werden. Entweder nutzt der Gast die Umkleiden im Hallenbad und tritt durch den Erlebnisbereich ins Freie oder er gelangt direkt über einen Eingang aufs Freibadgelände und nutzt dort die Freibadumkleiden und Duschen. Nach der Diskussion im Ausschuss entscheidet der Stadtrat am Mittwoch, 3. Februar, endgültig. Ob die Politik, wie zuvor Vereine und Schulen, die Pläne gut heißt, wird sich heute zeigen.
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