Neu in Heinsberg: Pirouetten drehen vor dem Rathaus

Von: defi
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„Heinsberg on Ice” sorgte für Wintersportatmosphäre. Die Eisbahn füllte sich schnell mit vielen großen und kleinen Läufern. Foto: defi

Heinsberg. Das war schon erstaunlich, wie viele Menschen die Eröffnung der Heinsberger Eisbahn auf dem Rathausvorplatz miterleben wollten. Die Einen drehten auf der 10 x 20 Meter großen Eisfläche ihre Pirouetten, die Anderen schauten zu, wärmten sich an den offenen Feuerstellen die Hände und gönnten sich ein Gläschen Glühwein.

Alle gemeinsam schnupperten Wintersportatmosphäre bei der Premiere von „Heinsberg on Ice” und feierten bei Live-Musik ihre Après-Ski-Party.

Bürgermeister Wolfgang Dieder nahm die offizielle Eröffnung der Eisbahn vor, dankte den vielen Sponsoren aus der Heinsberger Geschäftswelt und begrüßte als Vertreter der Hauptsponsoren Renate Beumers-Rulands von der Kreissparkasse Heinsberg und Jakob Wöllenweber von Alliander. Und dann war es endlich soweit.

Dieder öffnete den Zugang zur Eisfläche und - dann traute sich erst einmal keiner. Gehörte ja auch etwas Mut dazu, vor so vielen Leuten die noch jungfräuliche Eisfläche als Erster zu befahren. „Wo ist denn hier der Krankenwagen”, witzelte ein Witzbold auf sicherem Boden stehend. Und dann traute „Sie” sich. Engelgleiches blondes Haar und noch ganz jung an Jahren drehte die junge Dame nicht nur dem Witzbold eine Nase, sondern auch gekonnt ihre Runden auf dem ersten Heinsberger Eis in diesem Winter.

Dieder wies auf die vielen Veranstaltungen hin, die im Rahmen von „Heinsberg on Ice” stattfinden werden. Leider haben es wegen des momentan regnerischen Wetters Außenveranstaltungen schwer. Die Vorrunden zum Heinsberger Eis-Dreikampf mussten auf den 9. Dezember und die Vorrunden des Pittermännchencurlings auf den 16. Dezember verschoben werden. Auf jeden Fall nahmen die Heinsberger Bürger „Heinsberg on Ice” mit offene Armen an.

Zur Après-Ski-Party spielten zwei Bands auf der Bühne am Rande der Eisfläche. Von Liebe, Angst und Sehnsüchten sangen Famous for a Cutie aus Neuwied. Die junge Band passte mit ihrem Mix aus Alternative, Rock und Poprock bestens zur zweiten Band des Abends, Zero Gravitation.

Die Heinsberger Band , die schon beim Heinsberger Festival-Sommer als Support-Act von Revolverheld, Christina Stürmer und Black Pony das Publikum begeistert hatte, bewies, dass sie nicht zu Unrecht im Finale von Deutschlands wichtigstem Schülerband-Wettbewerb SchoolJam mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet worden war.
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