Netzwerk gegen Kinderarmut in Hückelhoven nimmt die Arbeit auf

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Hückelhoven. Der Armut von Kindern und Jugendlichen zu begegnen, dies wird als Querschnittsaufgabe verstanden; gefordert sind kommunale Ämter, Politik, Wohlfahrtsverbände, Schulen, Kindertagesstätten und weitere Akteure.

Bei der Auftaktveranstaltung „Teilhabe ermöglichen - Hückelhovener Netzwerk gegen Kinderarmut” im Juni 2011 zeigte sich das Interesse und die Bereitschaft verschiedener Hückelhovener Einrichtungen, Träger, Schulen und Bürgervereine, sich gemeinsam mit der Stadt zu engagieren.

Die rund 100 Teilnehmer votierten, bestehende Angebote weiter zu entwickeln und strukturell zu verankern.

Die Bildung eines Netzwerkes steht daher im Vordergrund des Hückelhovener Jugendamtes.

In Hückelhoven sollen Betroffenenbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement für das Netzwerk gegen Kinderarmut eine zentrale Rolle spielen. Aus diesem Grunde haben sich - nach Beschluss von Rat und Jugendhilfeausschuss - in der Hauptschule In der Schlee rund 20 Vertreter aus den verschiedenen sozialen und politischen Bereichen getroffen, um eine Arbeitsgemeinschaft gegen Kinderarmut in Hückelhoven inklusive Geschäftsordnung zu gründen.

Neben der inhaltlichen Diskussion und einer ersten Auswertung der Auftaktveranstaltung im Juni wurden mit der Verabschiedung einer Geschäftsordnung die organisatorischen Grundlagen gelegt. Zur ersten Vorsitzenden wurde Christiane Müller, Schulleiterin der städtischen Hauptschule In der Schlee, gewählt. Als Vertreterin wurde Lucia Jansen vom AWO Familienzentrum Ratheim gewählt.

Als erste Projektidee für 2012 wurde vorgeschlagen, ein Frühstück für alle Kinder in den Grundschulen zu initiieren. Hierfür werden ehrenamtliche Bürger gesucht, die Zeit und Interesse haben, dieses Projekt zu unterstützen. Begonnen werden soll an der Grundschule Im Weidengrund in Ratheim und der Grundschule An der Burg in Hückelhoven, um es später auszuweiten.

Interessierte können sich bei Caroline Forschelen, Telefon 02433/ 82411, oder Peter Wiese, Telefon 02433/ 82408 melden. Bei ihnen laufen die Fäden des Netzwerkes gegen Kinderarmut zusammen.
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