Kreis Heinsberg - Netzwerk „Frühe Hilfen“: Beratung und Unterstützung

Netzwerk „Frühe Hilfen“: Beratung und Unterstützung

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Begeistert von der Internetseite, die ihnen Dorethea Krollmann (sitzend) präsentierte, waren Landrat Stephan Pusch, die Vertreter der Jugendämter, Verena Dohmen aus Heinsberg, Caroline Forschelen und Ralf Schwarzenberg aus Hückelhoven, sowie Kreisjugendamtsleiter Hans-Jürgen Oehlschläger (v. l.). Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Nicht mehr mit Flyern wie bei der Gründung vor zwei Jahren, sondern mit einer neuen Internetseite und mit ­Magneten für den Kühlschrank wirbt das Netzwerk „Frühe Hilfen“ im Kreis Heinsberg jetzt für seine Arbeit. Beides stellte Koordinatorin Dorothea Krollmann gemeinsam mit Landrat Stephan Pusch im Rahmen eines Pressegesprächs im Heinsberger Kreishaus vor.

Neben dem Kreisjugendamt seien auch die vier kommunalen Jugendämter und das Kreisgesundheitsamt an dieser Koordinierungsstelle beteiligt, erklärte der Landrat in seiner Begrüßung. Ausdrücklich ging sein Dank an Koordinatorin Dorothea Krollmann, die gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen diese wichtige Aufgabe mit viel Aktivitäten erfülle. Sowohl mit den sogenannten Familienhebammen als auch mit den eigentlichen frühen Hilfen sei viel angestoßen und in Bewegung gebracht worden.

Gute Zusammenarbeit

„Ein Pluspunkt dieser Stelle und ihrer Akteure ist der Pragmatismus“, betonte Pusch. Dafür könne die neue Internetseite als deutlicher Beleg gelten. „Der Kreis steht uneingeschränkt hinter diesen Aktivitäten, weil es vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wichtig ist, dass sich Menschen für Kinder entscheiden.“ Mit der Hilfe des Netzwerks sollten damit verbundene Schwierigkeiten überschaubar sein beziehungsweise ausgeräumt werden, damit sich junge Paar problemlos für Kinder entscheiden könnten. „Ich hoffe, dass die Koordinierungsstelle mit ihrem Dreiklang aus Beratung, Hilfestellung und Unterstützung weiterhin so gut weiter arbeitet und alle Kooperationspartner weiterhin so gut zusammenarbeiten“, schloss der Landrat.

Einfache Navigation

Dorothea Krollmann stellte dann die von der Bundesinitiative Frühe Hilfen finanzierte, neu entwickelte Seite vor. Wichtig sei ihr vor allem die einfache Navigation gewesen, betonte sie. So findet die Nutzerin oder der Nutzer schon auf der Startseite drei große farbige Felder, von denen sie das für sie richtige auswählen kann: Das rote Feld ist gedacht für werdende Eltern, das gelbe Feld für Eltern mit Kindern im Alter bis zu einem Jahr, das blaue Feld für Eltern mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren. Dahinter verbergen sich die jeweils passenden Angebote von A wie Akupunktur bis Y wie Yoga.

Insgesamt informiert die Seite derzeit über 92 Angebote von mittlerweile 50 Partnern in dem Netzwerk. Jedes Angebot ist mit einer Information über den Anbieter und mit einem Kontaktformular hinterlegt. Zudem erfährt der ­Interessent Wissenswertes über weitere Angebote des Netzwerk-Partners.

All diese Informationen würden ständig aktualisiert, versprach die Koordinatorin. „Die Internetseite wird stetig wachsen, je mehr Netzwerkpartner, desto mehr Angebote.“

Weiter unten auf der Startseite findet der Leser aktuelle Nachrichten der Koordinierungsstelle und eine Liste mit den wichtigsten Telefonnummern von der Apothekennotdienst-Hotline über die Nummer der Giftzentrale bis zum Hilfetelefon für Schwanger in Not. „Diese Liste kann man sich zum Beispiel herunterladen und mit dem Magnet am Kühlschrank befestigen“, so der Vorschlag der Koordinatorin. „Junge Eltern laufen doch ständig zum Kühlschrank“, schmunzelte sie. Der Magnet befestige nicht nur die Telefonnummern, sondern halte selbst die Internetseite der Koordinierungsstelle präsent. „Wir müssen nicht viel wissen, aber wir müssen wissen, wo was ist“, so ihr Credo.

Weiterentwicklung zur App

Weiterentwickeln will Dorothea Krollmann die Internetseite künftig zu einer App. Außerdem sollen sich werdende Eltern dort in Zukunft zusätzlich leicht darüber informieren können, welche Wochenbett-Hebamme noch einen freien Platz hat.

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