NetAachen kommt in den Kreis und startet Sozialprojekt

Von: disch
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Da freute sich auch das Maskottchen Netty: Andreas Schneider (r.), der Geschäftsführer von NetAachen, überreichte einen Scheck an Landrat Stephan Pusch für den Verein „Die Heinselmänner”. 10000 Euro bilden den Grundstock für den Hilfsfonds. Foto: Simone Dolfus

Kreis Heinsberg. Die NetAachen GmbH wird ihre Dienstleistungen in den Bereichen Telefonie (inklusive Mobilfunk) sowie Internet und Datendienste nun auch in weiten Teilen des Kreises Heinsberg anbieten.

„Nach Aachen und Düren ist die Erschließung des Kreises Heinsberg der nächste logische Schritt”, erklärte Geschäftsführer Andreas Schneider am Montag bei einem Pressegespräch im neuen NetAachen-Shop in Heinsberg an der Hochstraße.

Vom schnellen DSL-Anschluss für Privatkunden bis zu komplexen Unternehmensnetzwerken für Geschäftskunden reicht das Spektrum der Angebote. Sie sind in allen sieben Städten des Kreisgebietes verfügbar; lediglich in den drei Selfkant-Gemeinden sowie in Heinsberg-Randerath noch nicht. Neben dem Shop in der Kreisstadt hat das Unternehmen eine Filiale in Erkelenz am Markt eröffnet. In wenigen Tagen wird NetAachen auch im Hückelhovener Media-Markt vertreten sein. Und im Sommer soll eine Niederlassung in Geilenkirchen hinzukommen.

Landrat Stephan Pusch freute sich am Montag gleich in doppelter Hinsicht. Einerseits über den Marktstart von NetAachen im Kreis Heinsberg, denn: „Wettbewerb ist immer gut für die Bürger vor Ort.” Andererseits aber auch, weil NetAachen seine regionale Verankerung mit einem nachhaltigen Sozialprojekt im Kreis Heinsberg unter Beweis stellen will. „Ich finde die Idee großartig.”

NetAachen setzt nicht nur auf den Slogan „Wir können hier”, sondern auch auf den Wahlspruch „Aus der Region für die Region”. „Wir werden einen Verein für unverschuldet in Not geratene Menschen im Kreis Heinsberg gründen, der da hilft, wo andere Quellen versiegen”, erläuterte Schneider die Idee der „Heinselmänner”. „Wir haben uns für diesen Namen aus zwei Gründen entschieden. Zum einen möchten wir wie die sprichwörtlichen Heinzelmänner im Hintergrund agieren, zum anderen wollen wir mit dem Namen transportieren, dass die Hilfe direkt im Kreis Heinsberg dort ankommt, wo sie benötigt wird.”

Der Landrat erklärte sich gerne bereit, den Vereinsvorsitz zu übernehmen. Nach der Gründung wird über das Internet eine Kontaktmöglichkeit geschaffen. So können online Anträge gestellt werden. Pro Jahr sollen fünf bis sechs Projekte unterstützt werden. Eine Jury entscheidet, wem unbürokratisch geholfen wird.

Pusch nahm einen Scheck in Empfang: Als Grundstock stattet NetAachen den Verein mit 10.000 Euro aus. Für jeden Neukunden sollen zukünftig zehn Euro in den Fördertopf fließen. So sollen 50.000 Euro im Jahr für den guten Zweck zur Verfügung gestellt werden, sprich NetAachen hat 5000 Neukunden pro Jahr als Zielmarke ins Auge gefasst. Schneider würde sich aber auch über Spenden aus anderen Quellen für den Hilfsfonds freuen.

Angesprochen wurde auch der kommunale Hintergrund des Unternehmens, waren doch die Sparkassen an einem der Vorläuferunternehmen (accom) beteiligt. Die aktuellen Gesellschafter NetCologne und Stawag sind direkt oder indirekt in kommunaler Hand. Dass auch der Kreis Heinsberg in Zukunft einmal direkt oder indirekt an NetAachen beteiligt sein könnte, wollte der Geschäftsführer nicht ausschließen.
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