Narr und Engel eng verbunden

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
hs-engelaus-fo
Pfarrer Günter Rosenkranz (r.) und Mitglieder des Kulturkreises der evangelischen Kirche begrüßten Künstlerin Lydia Schigimont (2.v.l.) in der Erlöserkirche Oberbruch. Foto: agsb

Heinsberg-Oberbruch. In der Erlöserkirche Oberbruch präsentiert der Kulturkreis der evangelischen Kirchengemeinde einige Werke der in Köln lebenden russischen Künstlerin Lydia Schigimont, und der Betrachter kann sich dabei den Worten des Kunsthistorikers Dr. Jörg H. Baumgarten nur anschließen.

„Die Werke von Lydia Schigimont sind glücklicherweise keine aufregenden oder spektakulären Bilder, sondern anregende und hoffentlich bewegende Denkzeichen über den Standort des Menschen zwischen Himmel und Erde”, zitierte einst der Kölner Kunsthistoriker Dr. Jörg H. Baumgarten.

Lydia Schigimonts Werke sind beeindruckend und phantastisch; Werke, die inspirieren. „Von Narren und Engel” ist die Ausstellung betitelt. In den Bildern scheint der russische Ursprung unverkennbar. Die Beziehung zwischen Himmel und Erde sowie Narren und Engel lassen die Bilder leben.

Da ist zum Beispiel ein schwebender Engel, scheint voller Lebensfreude durch das Bild zu schweben. Und dann ist da der Narr, dieser scheint nach seiner Lebensfreude und Narrenkappe zu suchen. Und die Verbindung mit dem Bösen drängt sich im Bild, wird dann aber durch die Freude des Narren und Engel verbannt.

Lebensfreude wird in den Bildern sichtbar. Die Künstlerin ließ ihren Visionen von der Verbindung zwischen Narr und Engel eindrucksvoll freien Lauf. Die Verbindung zwischen Narr und Engel sieht die Künstlerin gegeben. Die 60-jährige Künstlerin Lydia Schigimont studierte in Moskau, arbeitete als Modedesignerin und wurde 1978 Mitglied des russischen Künstlerverbandes. In der Erlöserkirche ist die Ausstellung dienstags bis donnerstags, jeweils von 17 bis 18 Uhr, zu besichtigen bis zum 25. Oktober, ferner nach den Gottesdiensten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert