Nächste Wahl naht: Was meinen die Bundestagsabgeordneten?

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Wilfried Oellers, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Heinsberg, freute sich über den Erfolg der CDU bei der Landtagswahl und über den Erfolg der beiden Kandidaten Bernd Krückel und Thomas Schnelle. „Das war ein toller Tag.“

Die Union habe im Wahlkampf die richtigen Themen besetzt: Bildung und Schule, Innere Sicherheit, Wirtschaft und Verkehr. „Mal sehen, wie de Koalitionsverhandlungen laufen.“ Die Erfolge bei allen drei Landtagswahlen in diesem Jahr seien „ein schöner Vorlauf“ für die Bundestagswahl am 24. September.

„Das hebt die Stimmung.“ Aber: „Man darf sich da nicht zurücklehnen“, warnte Oellers davor, die Wahl am 24. September jetzt als Selbstläufer für die Union anzusehen. Es gehe nun darum, konzentriert weiterzuarbeiten, das Gespräch mit den Bürgern zu führen und die richtigen Antworten zu geben. Er rate zu Respekt und Demut, um weiterhin als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen zu werden.

Norbert Spinrath, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Geilenkirchen, sagte am Montag: „Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß. Das ist schon ein Desaster. Das haben wir so nicht vorhergesehen.“ Mit Blick auf den Wahlkampf zollte der SPD-Kreisvorsitzende den beiden SPD-Kandidaten im Kreis, Ralf Derichs und Christoph Grundmann, „Respekt“, was aber die landesweite Strategie angeht, monierte er, es seien zu wenig Inhalte thematisiert worden.

Dadurch habe die SPD oft reagieren und sich verteidigen müssen. Und er habe die Entscheidung, Martin Schulz in die zweite Reihe zu stellen, sehr bedauert. „Ich gebe die Bundestagswahl nicht verloren“, zeigte sich Spinrath kämpferisch. „Jetzt werden wir alles geben müssen.“ Er glaube daran, dass das Stimmungsbild auf Bundesebene wieder zu verändern sei und dass auch der Wahlkreis 89 Heinsberg bei der Bundestagswahl kippen könne. „Jedenfalls kämpfen wir dafür.“

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