Nachwuchsreiterinnen: Vorfreude auf den Bundesvierkampf in Westfalen

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Vor dem Bundeswettbewerb der Vierkämpfer: Hans Peter Molls (l.), Vorsitzender vom Kreisverband der Reit- und Fahrvereine Heinsberg, und Kreisjugendwartin Astrid Wolf (r.) wünschten Meret Cieslok, Paula Schaffrath und Sara Dahlmanns (v.l.n.r.) viel Glück.

Kreis Heinsberg. Die drei Gymnasiastinnen Paula Schaffrath (zwölf Jahre alt) und Meret Cieslok (13) vom RFV Heinsberg sowie Sara Dahlmanns (14) vom RFV Rodebachtal haben es in die Vierkampfmannschaft des Rheinlandes geschafft und werden am Donnerstag mit ihren vierbeinigen Partnern nach Freckenhorst in Westfalen reisen, um das Rheinland beim Bundeswettbewerb der Vierkämpfer zu vertreten.

Erfahrenstes Teammitglied ist der Ponywallach Presley, der schon zum dritten Mal auf Bundesebene antritt; vor seinen Erfolgen mit seiner jungen Reiterin Paula Schaffrath startete er schon mit deren älterer Schwester Elena auf Bundesebene. Für die Pferde Orosa und Casmirs Spirit ist es genau wie für ihre Reiterin Meret Cieslok der erste Auftritt auf Bundesebene. Elvino, der Wallach von Sara Dahlmanns, muss zu Hause im Stall bleiben; er erholt sich von einer Verletzung.

Dennoch wollte die Landestrainerin nicht auf die 14-jährige Sara verzichten, als Ersatzreiterin ist sie mit im Team und muss bei Ausfall eines Teammitgliedes auf dessen Pferd einspringen. Dieses Vertrauen bekommt nur jemand, der sich sofort mit viel Gefühl auf fremde Pferde einstellen kann. Sara meinte dazu: „Reiten ist für mich wie Gehen, ich weiß nicht, wann ich damit angefangen habe.“ Auch die beiden anderen Vierkämpferinnen aus dem Kreis Heinsberg haben schon im zarten Alter von drei und vier Jahren auf dem Rücken der Pferde „die Welt erobert“.

Neben den Reitsportdisziplinen Dressur und Springen müssen Vierkämpfer sich auch auf 50 Meter Freistil im Wasser und auf einer 2000 beziehungsweise 3000 Meter langen Laufstrecke bewähren. Paula und Meret sind immer froh, wenn sie das Laufen hinter sich haben. Lobend erwähnte Kreis­jugendwartin Astrid Wolf die Tatsache, dass nicht nur die drei Starterinnen im Team Rheinland, sondern alle zehn Vierkämpferinnen der Fördergruppe Vierkampf vom Kreisverband der Reit- und Fahrvereine Heinsberg mit großem Trainingsfleiß seit September jeden Freitagabend in der Schwimmhalle und jeden Samstagmorgen auf der Laufstrecke oder im Fitnesscenter verbracht haben.

Beim letzten Training vor der Abreise nach Westfalen ließ es sich der Vorsitzende des Kreisverbandes, Hans Peter Molls, nicht nehmen den jungen Sportlerinnen viel Glück zu wünschen. Die heimische Reitsportszene ist stolz auf die drei Nominierten aus dem Kreis Heinsberg, die dann auch am ersten Mai-Wochenende bei der Rheinischen Meisterschaft im Vierkampf im Rahmen vom „Tag des Pferdes“ in Gangelt-Niederbusch an den Start gehen werden.

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