Erkelenz - Nach Pause den Arbeitskreis neu belebt

Nach Pause den Arbeitskreis neu belebt

Von: dn
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Erkelenz. Nach mehrjähriger Pause folgten 17 neue, wissensdurstige wie auch erfahrene Heimatforscher einer Einladung vom Heimatverein der Erkelenzer Lande in die Leonhardskapelle, um den Arbeitskreis „Erforschung und Darstellung der Geschichte” neu zu beleben.

Gerade dieser Arbeitskreis sei ein Dauerläufer in der Tradition des Heimatvereins, erklärte der Vorsitzende Günther Merkens in der Begrüßung. Er setze die Arbeit des alten „Geschichts- und Altertumsverein” fort, der mit dem Zweiten Weltkrieg endete und nach den Kriegswirren als Heimatverein der Erkelenzer Lande neu belebt wurde.

In einem zusammenwachsenden Europa und vor allem im Austausch mit den niederländischen und belgischen Nachbarn würden die Archivrecherchen leichter, die Datenmengen jedoch immer umfangreicher.

Die bisherigen Ergebnisse in diesem Arbeitskreis sind bereits in der umfangreichen Schriftensammlung des Heimatvereins dokumentiert - ein Ende ist nicht abzusehen. Viele ungesichtete Unterlagen, Dokumente, Schriftstücke, Fotos und vieles mehr warten allein im Archiv der Stadt Erkelenz auf Auswertung.

Diese Arbeit sollte als Hobby, Freizeitgestaltung und geselligem Umgang mit Freunden als gemeinsame Herausforderung angesehen werden. Dem besonderen Reiz des oft Geheimnisvollen bei der Erforschung der Heimatgeschichte könne sich kaum jemand entziehen.

Die Leitung des Arbeitskreises übernahm Hubert Rütten, der durch seine Erforschung „Jüdisches Leben im ehemaligen Landkreis Erkelenz” (Band 22 der Schriftenreihe des Heimatvereins) weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt geworden ist. Seine Erfahrungen mit Archiven will er an interessierte Heimatforscher weitergeben.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe beginnt am Donnerstag, 9.Juli, um 16 Uhr im Archiv der Stadt Erkelenz an der Schülergasse. Dabei haben alle interessierten Bürger unverbindlich Gelegenheit, einen Blick in die gesammelte Vergangenheit des Erkelenzer Landes zu werfen. Bei allem Stress im Alltag sollte deshalb niemand vergessen, dass Zukunft auch einmal Vergangenheit sein wird.
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