Nach dem Sturm: Im Wald ist Vorsicht geboten

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Kreis Heinsberg. Lokale Sturmböen haben dazu geführt, dass in den Wäldern zum Teil erhebliche Schäden entstanden sind. Bei Forstamtmann Claus Gingter laufen noch immer Meldungen über umgestürzte Bäume ein, die Waldwege blockieren oder in Schrägneigung hängen.

Das Regionalforstamt Rureifel - Jülicher Börde organisiert nach eigenen Angaben mit allen verfügbaren Arbeitskräften eine zügige Aufarbeitung des Schadholzes. Die Förster baten jedoch die Waldbesucher um Verständnis, dass nicht sofort jedes Hindernis beseitigt werden könne und deshalb nun beim Spazierengehen oder Radfahren für ein paar Tage Einschränkungen bestehen würden.

Im Wald selbst gilt besondere Vorsicht, weil viele - auch stärkere - Äste abgebrochen sind und noch in den Baumkronen festhängen. Diese können schon bei geringen Luftbewegungen unvermittelt herunterfallen. Deshalb gilt der Rat der Fachleute aus dem Regionalforstamt: „Am besten auf den Waldwegen bleiben und umgestürzte Bäume nicht betreten!”

Falls weitere Sommergewitter die Region überqueren, könne sich die Gefahrenlage nochmals erheblich verschärfen. Umsicht und Rücksichtnahme der Waldbesucher seien nach solchen Naturereignissen besonders wichtig.
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