Nach allem Leid genießt Felix nun das Leben

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Der Tierschutzverein sucht für Felix ein neues Zuhause.

Kreis Heinsberg. Felix im Welpen- und Junghundalter - das war immer wieder Hoffen und Bangen, durchwachte Nächte, liebevolle Pflege und Rücksichtnahme auf alle Krankheiten, die dieses damals kleine Wesen durchleiden musste.

Hatte er eine schwere Herzoperation kaum überstanden, folgten die Infektionskrankheit Parvovirose, eine Beckenoperation, eine Hüftoperation und schließlich noch eine Gelenkentzündung.

Damit war dann endlich Schluss, so dass für Felix mittlerweile ein normales Leben beginnen kann mit den einzigen Einschränkungen, dass Hundesport (hätte er sowieso keine Lust drauf) und Springen tabu sind und ein ebenerdiges Zuhause erwünscht ist.

Aber Felix war lange Zeit immer nur krank, schwebte oft zwischen Leben und Tod und konnte so nicht das Leben eines jungen Hundes mit all seinen Notwendigkeiten, ihn auf das Erwachsenenalter vorzubereiten, führen. Natürlich wurde er auch etwas verwöhnt und verhätschelt als Ausgleich für all das, was ihm sonst nicht vergönnt war.

Wie der Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg berichtet, ist Felix heute ein Jungspund, der das Leben in vollen Zügen genießt, ohne Rücksicht auf „Verluste”. Und da fängt das Problem an. Seine Pflegefamilie, die ihn jetzt zehn Monate betreute, beherbergt nämlich noch einen zweiten „Sorgenhund” in Dauerpflege. Und dieser wiederum ist Felix´ Temperament kaum gewachsen und kann seinem Flegelverhalten nichts entgegensetzen.

Also wird es für Felix Zeit, auszuziehen und auf den eigenen vier Pfoten zu stehen. Felix muss noch viel lernen, was ihm in seiner Welpen- und Junghundzeit nicht vermittelt werden konnte, aber die notwendigsten Attribute wie Wissensdurst und Neugierde bringt er dafür mit.

Er lernt gerne und wäre der ideale Partner für jemanden, der Spaß daran hat, seinen Hund kopfmäßig auszulasten, Tricks mit ihm einzuüben oder ihn in der Nasenarbeit zu trainieren.

Die Grundkommandos sind ihm geläufig, der Besuch einer guten Hundeschule dürfte aber nicht schaden, zumal seine Hundekontakte sich bisher auf seinen kranken Kumpel beschränkten. Im Auto erweist sich Felix als guter Beifahrer.

Im Moment bleibt er auch stundenweise, wenn nötig, alleine, ist dabei aber an die vierbeinige Gesellschaft gewöhnt. Ausgiebige Schmuseeinheiten sind für Felix ein absolutes Muss.

Da zeigen sich sein großer Menschenbezug und seine Gutmütigkeit, die ihn bei all seinem Übermut in keiner Situation aggressiv reagieren lassen, so der Tierschutzverein.

Kontakt: Tierheim, Kirchhoven, Stapper Straße 85, 02452/7773, Öffnungszeiten: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 16 Uhr, sonntags von 10 bis 12 Uhr; mittwochs und feiertags geschlossen. Informationen gibt es auch im Internet.

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