Nabu-Fest: Hirschkäfer heimlicher Star

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Stockbrot am offenen Feuer geb
Stockbrot am offenen Feuer gebraten: Das war nur einer zahlreichen Programmpunkte beim Sommerfest vom Nabu in Gangelt-Langbroich. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Kreis Heinsberg. Der Hirschkäfer war der heimliche Star beim alljährlichen Sommerfest des Naturschutzbundes Nabu, zu dem die Ortsgruppe Rodebach-, Saeffelbach-, Kitschbachtal und der Kreisverband gemeinsam nach Gangelt-Langbroich eingeladen hatten.

Wie schon einige Male vorher, so waren auch in diesem Jahr die Eheleute Elke und Klaus Grothe die Gastgeber auf ihrem wunderbaren Vierkanthof, der reichlich Platz für alle Aktivitäten bot. Der Hirschkäfer, der in diesem Jahr in Deutschland „Käfer des Jahres” ist, wurde mit vielen Details rund um sein Vorkommen und seine Entwicklung vorgestellt, aber auch die Bedrohung für den Hirschkäfer sowie entsprechende Hilfsmaßnahmen standen im Blickpunkt.

Beteiligt war auch die niederländische Umweltorganisation Natuurmonumenten beteiligt. Vor allem im grenzüberschreitenden Naturpark in Gangelt gibt es zwischen Nabu und Natuurmonumenten immer wieder Formen der Zusammenarbeit.

Anhand von Fotodokumentationen konnten sich die zahlreichen Gäste an diesem Tag unter anderem über die Arbeitseinsätze des Nabu informieren. Breiten Raum nahm dabei die Kopfweidenpflege ein.

Aber auch die Aktion „Artenschutz durch künstliche Nisthilfen” wurde präsentiert. Viele verschiedene Nisthilfen wurden auf dem Grothe-Hof vorgestellt und zu günstigen Preisen für den heimischen Garten abgegeben.

Natürlich gehört zu so einem großen Bauernhof auch ein Teich. Der ist alt und weitestgehend naturbelassen. Und er eignete sich so - wie in den Jahren zuvor auch - wieder bestens, um vor allem Kinder darin keschern zu lassen.

Vertreter der Nabu-Naturschutzstation Haus Station Haus Wildenrath aus dem Wegberger Stadtteil Wildenrath zeigten Wasserläufer, Libellenlarven und Gelbrandkäfer. Da wuchs doch bei einigen Besuchern der Wunsch, auch solch einen Teich im Garten zu haben. Damit dieser auch gut begrünt werden kann, gab es zahlreiche Ableger von Garten- und Teichpflanzen, die wiederum die ideale Heimat für Insekten, Käfer und Schmetterlinge darstellen.

Alles in allem waren nicht nur die Verantwortlichen rund um den Gangelter Nabu-Vorsitzenden Franz Oschmann mit dem Tag zufrieden. Auch viele Gäste nahmen reichlich Ideen für den Natur- und Umweltschutz mit nach Hause.
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