Kreis Heinsberg - Nabu bittet um Meldung von Fledermaus-Quartieren

Nabu bittet um Meldung von Fledermaus-Quartieren

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Im Kreis Heinsberg gibt es gerade einmal knapp zwei Dutzend Fledermaus-Winterquartiere bekannt. Der Nabu bittet um die Meldung solcher Quartiere.

Kreis Heinsberg. Im Winter sind sie nicht zu sehen: Die Fledermäuse Mitteleuropas verschlafen die kalte, insektenarme Jahreszeit. Dazu suchen sie dunkle, ungestörte Orte auf. Das können alte Schlosskeller und Gewölbekeller von Bauernhöfen, künstliche Stollen und Höhlen sein.

Andere Arten verbringen den Winter wie den Sommer in dicken Bäumen, die durch Spechte, Blitzeinschläge und Fäulnis ausgehöhlt worden sind. Im Kreis Heinsberg gibt es keine natürlichen Höhlen und seit Ende des Bergbaus auch fast keine Stollen mehr. Dem Nabu sind gerade einmal knapp zwei Dutzend Fledermaus-Winterquartiere bekannt.

Der Nabu bittet um die Meldung solcher Quartiere. Auch wer alte Gewölbekeller für Fledermäuse optimieren möchten, Sanierungen an Gebäuden mit bekannten Fledermausvorkommen plant oder einfach nur Fragen hat, kann sich an den Nabu-Kreisverband wenden. Ansprechpartner ist Michael Straube, per E-Mail erreichbar unter nabuheinsberg@aol.com oder unter Tel. 0177/8892450.
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