„Mutige Unterstützung” macht das Projekt erst möglich

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Freut sich über die zahlreich
Freut sich über die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen der Pädagogischen Woche: Heinrich Spiegel, der Vorsitzende vom Pädagogischen Beirat der Kreissparkasse.

Kreis Heinsberg. Mit einem begeisternden Auftritt des Bonner Improvisationstheaters „Die Springmaus” vor rund 500 Gästen in der Oberbrucher Festhalle ist die Pädagogische Woche, die der Pädagogische Beirat der Kreissparkasse Heinsberg unter dem Motto „Erlesen” initiiert hat, am Montagabend offiziell eröffnet worden.

Heinrich Spiegel, der Leiter der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg und Vorsitzende des Pädagogischen Beirats der Sparkasse, hieß die „sehr erlesenen und sicherlich auch belesenen” Gäste zur Auftaktveranstaltung im Namen des Beirats willkommen. Sein besonderer Gruß galt dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse, Thomas Pennartz, dessen „mutige Unterstützung” dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht habe.

Spiegel freute sich, dass seit dem Morgen bereits zahlreiche Aktivitäten in den Bildungseinrichtungen im Kreisgebiet angelaufen waren, und verwies darauf, dass Interessenten sich im Internet einen Überblick verschaffen könnten. Weit über 100 Einzelprojekte sind auf der speziellen Webseite zur Pädagogischen Woche zu entdecken. Breit gefächert ist das Spektrum der Teilnehmer: von Kindertagesstätten und Grundschulen über weiterführende Schulen aller Formen bis hin zur Volkshochschule.

Schließlich schaltete Spiegel um zur „Sendung mit der ... Springmaus”. Das Ensemble begeisterte das Publikum mit seinem Auftritt, wobei die in Oberbruch aufgewachsene Vera Passý ein Heimspiel auf der Festhallenbühne feiern durfte. In den Blickpunkt rückten die „Springmäuse” zunächst einen Gast aus den Zuhörerreihen: Larissa aus Waldfeucht, der gleich drei Liebeslieder gewidmet wurden - gesungen am Klavier, dann aber auch als Marsch und als Chansons dargeboten.

Geradezu telepathische Fähigkeiten stellten die „Springmäuse” unter Beweis, als sie den ersten Kuss eines aus dem Saalpublikum ausgewählten Paares nachspielten - mit Improvisation, aber auch mit viel Intuition. Das Paar hob oder senkte den Daumen. Und es war erstaunlich, wie oft die Darsteller mit ihren Szenen richtig lagen. Unmittelbar vor der Frankfurter Buchmesse und zum Auftakt der Pädagogischen Woche durfte in der Oberbrucher Festhalle als einer „Oase der Kultur in der Wüste der Ignoranz” eine Buchvorstellung nicht fehlen: „Kultur im Kreis Heinsberg” lautete auf Zuruf der Titel der im Interview besprochenen „Doku-Fiction”.

Ursprünglich sei ein dickerer Schinken geplant gewesen, so der „Autor”, aber es sei dann doch nur ein dünneres Heftchen geworden. Schließlich schlug die große Stunde für Schulrat Peter Kaiser. Er musste den „Springmäusen” ein wenig aus seinem Leben erzählen.

Wie er seine Frau Ruth beim Studium an der Pädagogischen Hochschule in Aachen kennengelernt hatte. Dass er eher konservativ sei, aber auch eine treue Seele. Und auch seinen Traum von einer Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn verriet er. All dies wurde blitzschnell in ein mitreißendes Musical umgesetzt - ganz nach Kaisers Lebensmotto: „Immer alles mit Freude machen!” (disch)



Der Reigen der zentralen Veranstaltungen im Rahmen der Pädagogischen Woche wird an diesem Mittwoch, 12. Oktober, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums in Hückelhoven fortgesetzt.

Am Tag der Elementar-und Primarstufe heißt das Motto von Guido Kasmann „Sprich doch mal mit dem Riesen - Leselust wecken durch Vorlesen”.

Das Niederrhein-Theaterwartet bei dieser Veranstaltung in Hückelhoven mit einer szenischen Lesung unter dem Titel „Der Fischer und seine Frau auf”.

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