Musikverein Schierwaldenrath lädt Zuhörer zu einer musikalischen Reise ein

Von: hama
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Gangelt-Schierwaldenrath. „Ewig jung ist nur die Phantasie”, lautete ein Schiller-Zitat beim traditionellen Konzert des Musikvereins 1907 Schierwaldenrath. Bei vielen Stücken des Abends konnten sich die Gäste in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Anna in Musicals, Filme oder Landschaften träumen, denn es war eine weite Reise, die die Musiker unter der Leitung von Toni Hilgers boten.

Ein fester Punkt im Programm der Musiker ist der Beginn der sogenannten „Flötenkinder”, die im Rahmen des weihnachtlichen Konzertes ihren ersten großen Auftritt haben.

Wie in jedem Jahr wird auf der Blockflöte „Alle Jahre wieder” und „Jingle Bells” gespielt. Diesmal waren es die beiden achtjährigen Mathea Jansen und Meik Frenken, die auf den Nachwuchs des Vereins hoffen lassen.

Als weitere Solisten im Rahmen des Programms waren an der Konzertflöte Mona Frenken und Daniela Verspeek aus dem Blasorchester mit dem Stück „Gracefull” zu hören. Michael Laumen war mit seinem Altsaxophon Solist im Stück „My Haert Will Go On” aus dem Film Titanic, und am Schlagzeug begeisterte Michael Hilgers mit „Little Drummerboy”.

Als Gesangsolistin hatten die Schierwaldenrather Maria Schmitz eingeladen. Bei „Flashdance” und „The Lion King” erntete sie großen Beifall. Wie immer am Schluss wurde „Oh du Fröhliche” gesungen. Die erste Strophe der Musikverein, die zweite Maria Schmitz solo und am Ende alle Konzertbesucher.

Begrüßt hatte Heinz-Josef Schlicher die vielen Besucher, durch das Programm führte informativ Kathrin Hilgers. In seiner Ansprache zog Pfarrer Rolf Hannig den Hut vor der Arbeit der Musiker. „Sie geben uns mit Ihrer Musik das richtige Gefühle für diese weihnachtliche Zeit.”

Er erinnerte an den Auftritt der „Flötenkinder” und meinte, wie erstaunlich es sei, dass Kinder die Menschen immer wieder erfreuen können. Während aus dem Publikum ein Kind plapperte, erinnerte der Pfarrer daran, dass man bald wieder vor der Krippe stehe.

Am vierten Advent war es genau ein Jahr her, dass der beliebte und langjährige Schierwaldenrather Pfarrer Raes verstorben ist. „Er ist uns nahe”, tröstete Rolf Hannig die Anwesenden über den Verlust hinweg.
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