Musicalprojekt der Rurtal-Schule begeistert 700 Besucher

Von: defi
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„Eisprinzessin trifft Väterchen Frost…“: In der Musicalaufführung der Oberbrucher Rurtal-Schule in der Aula des Hückelhovener Gymnasiums zauberte Peter (Jeremy-Luca Basten, rechts) den Winter herbei für seine Freunde, Swetlana (Jana Beckers, links) und Sabine (Jasmin Lünig, Mitte). Foto: defi
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Ein imposantes Bild bot sich den Zuschauern in der Hückelhovener Aula, als alle Akteure der Musicalaufführung ­„Eisprinzessin trifft Väterchen Frost …“ gemeinsam auf der Bühne standen.

Kreis Heinsberg. „Das war ein Bild, welche Worte soll ich finden, wunderschön bis zur Gänsehaut“, so beschrieb Swetlana Andreeva, stellvertretende Leiterin des Heilpädagogischen Zentrums im russischen Pskow, ihre Eindrücke nach der Aufführung des Musicals ­„Eisprinzessin trifft Väterchen Frost …“.

Dieses kolossale Musicalprojekt der Oberbrucher Rurtal-Schule wurde am Sonntagabend in der ausverkauften Aula des Hückelhovener Gymnasiums vor mehr als 700 begeisterten Zuschauern aufgeführt. Es waren vor allem die leuchtenden Augen der Kinder, die an diesem Abend auf der großen Bühne im Rampenlicht standen, die ans Herz gingen.

Ehepaar Clement zu Gast

Der Musiker, Komponist, Musikproduzent und Autor von Kinderliedern, Rolf Zuckowski, sollte eigentlich der Stargast des Abends sein. Doch leider hatte er sich ein paar Tage vor der Aufführung das Sprunggelenk gebrochen. In einer Video-Botschaft richtete er den Besuchern aus, wie leid es ihm tue, an diesem Abend nicht vor Ort sein zu können. Doch der Erlös des Abends fließt natürlich wie geplant in Zuckowskis Projekt „Kinder brauchen Musik“.

Volkmar Gilleßen, Leiter der Rurtal-Schule, der Förderschule des Kreises Heinsberg mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, hat aber schon ein musikalisches Wiedersehen mit Rolf Zuckowski und seiner Schule verabredet. Gilleßen freute sich, unter den zahlreichen Ehrengästen auch den ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten Wolfgang Clement begrüßen zu können und dessen Gattin Karin Clement, die über das Kuratorium der RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“ das Musicalprojekt stets unterstützt habe.

Mehr als 50 Kinder auf der Bühne

Im Rampenlicht standen weit mehr als 50 Kinder, denen die Rurtal-Schule und ihre zahllosen Helfer eine grandiose Bühne boten. Jana Beckers glänzte in der Hauptrolle der Eisprinzessin Swetlana. Sie spielte ein russisches Mädchen, das nach Deutschland gekommen war und hier ihre Freunde, den kalten Winter und das Eislaufen ­vermisste. Die Kinder in der Schule hänselten sie, weil sie immer so traurig war.

Zwei Freunde hatte sie aber schon gefunden, die Sabine (Jasmin Lünig) und den Peter (Jeremy-Luca Basten). Peter zauberte zu Beginn des Stückes schon mal ein wenig russischen Winter herbei, wie es Väterchen Frost (Maurice Bischoff) später im Stück noch besser hinbekam, indem er eine imaginäre Eisbahn herbeizauberte. Swetlanas Traumsequenzen, in denen sie sich als Eisprinzessin erlebte, zählten sicherlich zu den schönsten Szenen des von Beate Theißen erdachten Stückes. Da spielten die Rur-Rocker am Bühnenrand, im Hintergrund sang der Schulchor, die Flöten erklangen mit Unterstützung der Kinder von der Franziskusschule.

Freunde aus Russland

Swetlana träumte sich im Kreis vieler Kinder, die eine Schneelandschaft mit weißen Ballons und Federn zauberten, in die Rolle der Eisprinzessin. Und dann kamen auch noch die Freunde aus Russland (eine Delegation aus Pskow) und führten ein Tänzchen auf, an dem auch Rur-Rocker Volkmar Gilleßen teilnahm.

Die Lehrerinnen Alice Müllers-Bonsack und Christine Raff hatten das Musical-Projekt mit den Schauspielern vorbereitet. Sänger Lukas Wolany gelang es vorzüglich, den Part von Rolf Zuckowski mit zu übernehmen. Als Erzählerin fungierte Elvira Keuter.

Um noch einmal Swetlana Andreeva zu zitieren: „Die ganze Halle hat getobt, um zu zeigen, wie wunderschön es war. Das Schönste waren die glücklichen Gesichter der Kinder.“

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