„Musical and More”: Erfolgsrezept klappt auch beim elften Mal

Von: syn
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Alle Solisten waren bei der musikalischen Großveranstaltung „Musical and more” auch gemeinsam in Aktion. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Seit rund einem Jahrzehnt gehört der große Musical-Abend in der Aula zu den Höhepunkten des Kulturlebens in Hückelhoven. Nunmehr präsentierte Jürgen Laaser von Kultur Pur zum elften Mal Musicalstars und bekannte Lieder. Und wieder war die Aula proppenvoll.

Denn dass sich der Besuch bei „Musical and More” lohnt, hat sich längst herumgesprochen. In diesem Jahr boten die Bühnenstars um Martin Berger das „Beste aus zehn Jahren”.

Das bestens aufeinander eingespielte Ensemble präsentierte ein über zweistündiges musikalisches Wechselbad der Gefühle, bei dem jeder Besucher auf seine Kosten kam. Neu an Bord war in diesem Jahr die Niederländerin Amber Schoop, die nach dem gemeinsamen Opening mit „I dont know how to love him” aus dem Musical „Jesus Christ Superstar” ihre Bühnenpräsenz demonstrierte.

Dann ging es Schlag auf Schlag, und die Themen und Melodien wechselten, wobei ein Höhepunkt dem anderen folgte. Sascha Th. G. Krebs bewies immer wieder sein Talent fürs Rockige. Doch auch als „Phantom der Oper” wusste er zu begeistern. Sein Glanzauftritt war sicher „Greased Lightning” aus dem Musical „Grease”.

Petra Madita Kübitz, die schon seit Jahren in Hückelhoven dabei ist, hatte neben großen Musicalmelodien auch den Silbermond-Hit „Das Beste” auf dem Programm.

Valery Scott zeigte wieder stimmliche Präsenz, die sie bei „Circle of Life” aus dem König der Löwen unter Beweis stellte. Gemeinsam mit der Chorunterstützung ihrer Mitstreiter läutete sie so die Pause ein.

Unterstützt wurden die Solisten von den drei Chorsängerinnen Andrea Wolter, Frauke Harder und Steffi Steglich. Die drei bekamen auch mit „Youve got a friend” von Carole King und dem Abba-Hit „Waterloo” Gelegenheit, sich als Frontfrauen zu präsentieren.

Von seiner Seite als Frauenschwarm konnte sich Bürgermeister Bernd Jansen zeigen. Denn Amber Schoop landete bei „Hopelessly devoted to you” prompt eng an seiner Seite, was ihm auch nicht unangenehm zu sein schien. Eine in Hückelhoven neue Stimme konnte Laaser aber auch vorstellen: Anja Backhaus, die für den Auftritt extra aus Berlin angereist war, wo sie mit Götz Alzmann probt.

Gebürtig ist sie aus Waldfeucht-Haaren und hat derzeit ein Engagement am Berliner Friedrichpalast. In Hückelhoven brillierte sie im Duett mit Berger als singendes Opfer des Grafen Krolock aus „Tanz der Vampire”.

Nach rund zwei Stunden läutete ein Luftschlangenregen beim „Sahne-Mix” frei nach Udo Jürgens das Ende eines gelungenen Abends ein. Den Schlusspunkt setzte Krebs mit „Im going home” aus der „Rocky Horror Show”.

Die Musical-Allstar-Band um den Leiter Christoph Erbse (Keyboards) bestand aus Günter Asbeck (Bass), Lutz Kemmerling (Gitarre), Berni Bovens (Schlagzeug) und den beiden Bläsern Eike Drück und Frank Wiesen.
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