Mühlenstadt Wegberg verwandelt in eine Schützenstadt

Von: Monika Baltes
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Bei den Diözesanjungschützentagen in Wegberg: Beim Festzug wurde aus der Mühlenstadt eine Schützenstadt. Foto: Monika Baltes
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Sport, Spiel und Spaß war Trumpf bei den Diözesanjungschützentagen: Menschenkicker war auch angesagt. Foto: Monika Baltes
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Frisch gekürte Würdenträger: Diözesanschülerprinzessin Finja Emgenbroich und Diözesanprinz Philipp Mießeler. Foto: Monika Baltes

Kreis Heinsberg. Ein farbenprächtiger, langer Festzug schlängelte sich mit klingendem Spiel durch Wegberg. Der Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverband Aachen als Ausrichter der Diözesanjungschützentage hatte Wort gehalten: Für zwei Tage verwandelten die Teilnehmer des Festes die Mühlenstadt in eine Schützenstadt.

Nicht nur Diözesanjungschützenmeister Michael Dickmeis freute sich über zahlreiche Bürger, die den Vorbeimarsch am Brunnen in der Fußgängerzone bejubelten. Der Dreh- und Angelpunkt der Jungschützentage war das Haus St. Georg in Watern. Für wenige Stunden hatten die Jungschützen den Festplatz verlassen, um an der Jugendmesse in der Pfarrkirche St. Peter und Paul teilzunehmen und anschließend durch Wegberg zu ziehen.

300 Teilnehmer beherbergte das Zeltlager rund um das Haus St. Georg. Für Spiel und Spaß, Musik und Verpflegung war bestens gesorgt. Kinderkino, Lager­feuerrunde und eine zünftige Party mit DJ Ben Wegungsmelder hatten den Abend wie im Flug vergehen lassen. Dosenwerfen, Hüpfburg und Kinderschminken begeisterte vor allem die ganz jungen Besucher.

Für ein musikalisches Mitmachprogramm sorgte Kinderliedersänger Uwe Reetz. Besonders beliebt war der „Water Walking Ball“. Stetige Umlagerung gönnte den Helfern dort keine Pause. Kondition und Geschick waren bei den Menschenkickern gefragt. Von der Vielfalt des Angebotes zeigte sich auch der Bürgermeister Michael Stock begeistert, der die Schirmherrschaft über die Diözesanjungschützentage übernommen hatte.

Alt und Jung wollten die Jungschützen unterhalten, zwei familienfreundliche Tage rund um das Haus St. Georg gestalten, einfach Spaß haben. „Das hatten wir uns vorgenommen und das ist uns gelungen“, freute sich Diözesanjungschützenmeister Michael Dickmeis. „Nicht nur Mitglieder der großen Schützenfamilie hatten hier ihren Spaß, auch andere Gäste und die Anwohner rund um den Veranstaltungsort.“

Sehr zur Freude der Jungschützen hatten sich zudem zwei Gruppen der Lebenshilfe Viersen, die sich zu ihrem Begegnungstag im Haus St. Georg getroffen hatten, dem Programm kurzerhand angeschlossen.

Natürlich gab es auch spezifische Veranstaltungen für Jungschützen, wie etwa die Meisterschaften im Fahnenschwenken.

Höhepunkt und Abschluss der ereignisreichen Tage war der Wettkampf um die Diözesanschülerprinzen- und Diözesanprinzenwürde beim öffentlichen Holzvogelschuss.

Mit dem 119. Schuss konnte sich Finja Emgenbroich, Schülerprinzessin des Bezirksverbands Schwalmtal-Brüggen, den Titel als Diözesanschülerprinzessin sichern. Die Anwärter auf den Diözesanprinzentitel brauchten sieben Durchgänge, der Holzvogel schien förmlich festzukleben. Im 147. Schuss gab es aber kein Halten mehr – und Philipp Mießeler, Bezirksprinz aus Schleiden, hatte den harten Wettbewerb für sich entschieden.

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