Motto: „Rotes Kreuz – kein kalter Kaffee“

Von: jwb
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Am Weltrotkreuztag: Helfer und Helferinnen gaben Infos und verschenkten heißen Kaffee. Foto: Bindels

Kreis Heinsberg. Am Weltrotkreuztag hat sich das Deutsche Rote Kreuz im DRK-Kreisverband Heinsberg unter dem Motto „Rotes Kreuz – kein kalter Kaffee“ mit eigenen Aktionen auf den Marktplätzen in Heinsberg und Erkelenz beteiligt.

Zum einen wurde an diesem Tag an den Gründer der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, Henry Dunant (1828-1910), erinnert. Zudem bot dieser Aktionstag die Gelegenheit, sich bei den Bürgern für die Unterstützung der Hilfsorganisation zu bedanken und für ein ehrenamtliches Engagement beim DRK zu werben.

Mit kostenlosem Kaffee versorgt, boten sich den Passanten zahlreiche Gelegenheiten, mit den Mitarbeitern des DRK ins Gespräch zu kommen. Gespräche mit Passanten nutzte Hardy Hausmann, Ansprechpartner für alle ehrenamtlichen Helfer und Koordinator für Ausbildung, Übungen und Einsätze, ausgiebig.

„Im DRK-Kreisverband Heinsberg sind circa 750 ehrenamtliche Helfer tätig“, beschrieb Hausmann die personelle Größenordnung im Bereich der ehrenamtlichen Helfer. Mit zwei Einheiten im Katastrophenschutz im Kreisgebiet würden alleine schon rund 130 Helfer zur Verfügung stehen, hob Hausmann eines der DRK-Einsatzgebiete hervor. Mit einem Versorgungsanhänger der 1. Einsatzeinheit im Katastrophenschutz waren die DRKler in Heinsberg vor Ort. Die Betreuung und Versorgung mit dem kostenlosen Kaffee wurde so gesichert.

Neben dem Katastrophenschutz sei das DRK im Kreis Heinsberg außerdem aktiv engagiert in den Bereichen Fahrdienste, Familienbildung, soziale Dienste, Kristallisationspunkte und Sanitätsdienste. Mehr als 150 Einsätze seien jährlich zu verzeichnen in den Sanitätsbetreuungsbegleitungen von öffentlichen Veranstaltungen wie Stadtfeste oder Karneval im Kreis, fügte Hausmann an. Zu den Realeinsätzen würden aber auch Hochwassersituationen gehören oder Bombenentschärfungen wie aktuell das DRK fordern.

Zum Ehrenamt beim DRK gehöre die ständige Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft im sanitäts- und rettungsdienstlichen Einsatz. Blutspendetermine zu organisieren, Erste Hilfe-Ausbildung für Führerscheinbewerber anzubieten sowie die Zusammenarbeit mit dem Schulsanitätsdienst zu begleiten, das seien weitere Aktivitäten im Kreisgebiet, ergänzte Hausmann. Der Bedarf an ehrenamtlichen Mitarbeitern sei weiterhin groß, das gelte bei den Kleiderstübchen wie bei den Kristallisationspunkten gegen Armut für Integration des DRK.

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