Motto lautet: „Kreis Heinsberg zeigt Herz“

Von: defi
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Quod Libet tritt im September beim Benefizkonzert von „Kreis Heinsberg zeigt Herz“ auf. Im Selfkantdom gab es schon einmal eine Kostprobe. Foto: defi
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Sie engagieren sich für das Projekt „Kreis Heinsberg zeigt Herz“: Dr. Joachim Steiner (Rotary-Club), Pater Frido Pflüger, Konzertorganisator Johannes Jentgens, Propst Markus Bruns (Gastgeber der Auftaktveranstaltung im Selfkantdom), Heinrich Moers (Rotary-Club). Im Hintergrund: der Chor Augenblick. Foto: defi

Kreis Heinsberg. „Sie erwartet einiges Nachdenkenswertes, aber auch unterhaltsame Musik, und ich bin zuversichtlich, dass wir da den richtigen Mix gefunden haben.“ Mit diesen einführende Worten begrüßte Heinrich Moers im Namen des Rotary-Clubs Heinsberg die vielen Besucher im Selfkantdom in Heinsberg zum Auftakt der diesjährigen Aktion unter dem Motto „Kreis Heinsberg zeigt Herz“.

Mit ihren Benefiz-Konzerten 2013 und 2015 hatte das Projekt „Kreis Heinsberg zeigt Herz“ insgesamt 30 000 Euro für Flüchtlingskinder in Somalia und Syrien eingespielt und dem weltweit tätigen Jesuiten-Flüchtlingsdienst zur Verfügung gestellt. Auch für 2017 haben sich alle Beteiligten unter der Federführung des Rotary-Clubs Heinsberg wieder viel vorgenommen, um Kindern in Not helfen zu können.

Musiker, Sponsoren und Organisatoren ziehen dabei gemeinsam an einem Strang. Zum Auftakt hatte der Rotary-Club in die Heinsberger Propsteikirche St. Gangolf eingeladen. Geboten wurde den Besuchern ein Vorgeschmack auf das für September geplante große Benefizkonzert in der Hückelhovener Aula. Neben den musikalischen Darbietungen der Gruppen Quod Libet, Beets ‘n‘ Berries und Augenblick informierte Pater Frido Pflüger, Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdiensts, über das neue Hilfsprojekt 2017.

Heinrich Moers hatte dargestellt, dass alle anfallenden Kosten des Benefizkonzertes durch Spendengelder abgedeckt seien, sodass die kompletten Einnahmen den hilfsbedürftigen Menschen zugutekommen werden. Pater Frido Pflüger, der schon die Spendengeld aus den bisherigen Benefizkonzerten entgegengenommen und 1:1 an die Hilfebedürftigen weitergeleitet hatte, hatte den Anstoß gegeben, das Ergebnis der diesjährigen Aktion „Kreis Heinsberg zeigt Herz“ Menschen im Südsudan zugutekommen zu lassen.

Heinrich Moers: „Wir haben diese Entscheidung getroffen, bevor die UN in den vergangenen Wochen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die besondere humanitäre Notlage in diesem Land hingewiesen hat. Auch dies zeigt, dass die Jesuiten hier ganz nah dran sind an den Problemen und mit ihrer Einschätzung richtig lagen. Ich glaube, wir konnten keinen besseren Kooperationspartner finden.“

Pater Frido Pflüger konnte in seinem Vortrag zu der Situation im Südsudan auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Er schilderte eindringlich die Situation der Menschen dort. Nach den freien Wahlen 2011 sei es zum Krieg gekommen mit dem Präsidenten auf der einen und dem Vizepräsidenten auf der anderen Seite. Der Krieg habe alles zerstört und dauere bis heute an. „2,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht“, so Pater Frido. Und weiter: „Essen gibt es keines, Waffen gibt es in Massen.“

Das Geld aus dem Kreis Heinsberg soll Menschen in der Region Maban zugutekommen. Treffend hatte Johannes Jentgens, Organisator des Benefizkonzertes und Mitglied bei Quod libet, für den Auftritt seiner Band im Selfkantdom den Klaus-Hoffmann-Song „Wer steht für den anderen auf“ ausgewählt.

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