Motocross-EM: Frank Jansen-Teitz führt die Wertung an

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Möchte die Führung in der Mo
Möchte die Führung in der Motocross-Europameisterschaft bis nach der letzten Runde nicht mehr abgeben: der Karkener Frank Jansen-Teitz.

Heinsberg-Karken. Frank Jansen-Teitz aus Karken hat die Führung in der Motocross-Europameisterschaft, und jetzt wird er wieder gejagt von den besten Amateur-Fahrern aus ganz Europa. Die EM-Führung möchte er am liebsten auch bis nach dem letzten Rennen nicht mehr abgeben.

In der letzten Saison hatte der vierfache Europameister den begehrten Titel im letzten Rennen denkbar knapp dem Belgier Jelle Grade überlassen müssen.

Jetzt hat Jansen-Teitz sich beim Rennen im niederländischen Oss einen deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz herausgefahren. In den drei Läufen sicherte er sich zweimal den ersten Platz und einmal Rang zwei - macht in der Tageswertung den Gesamtsieg und er trägt wieder das gelbe Trikot des EM-Führenden. Auch in den beiden nationalen Rennserien in denen er startet, beim Deutschen Amateur Motocross-Verband und im MX-Cup, führt er die Wertung an.

„Ich bin fit, gut trainiert, mental stark, es läuft einfach rund”, ist Jansen-Teitz selbstbewusst ins Rennen gegangen. „Auch mein Material ist hervorragend. Das ist das beste Motorrad, auf dem ich je gesessen habe”, freut er sich über die perfekte Abstimmung seiner Suzuki. So konnte er trotz nahezu katastrophaler Witterungsverhältnisse in Oss seine Stärken ausspielen und drei hervorragende Läufe zeigen, während seine Haupt-Konkurrenten nicht mit dieser konstanten Leistung mithalten konnten.

„Sehr geholfen hat mir auch die Arbeit von Stefan Schnurpfeil als Mechaniker”, sagt Frank Jansen-Teitz. Die Kommunikation mit dem Mechaniker während der Rennen sei besonders wichtig, um auf veränderte Renn-Situationen reagieren zu können. Deshalb ist ein erfahrener Mechaniker an der Seitenlinie sehr wichtig.

Wichtig sei auch die Unterstützung des deutschen Teams. Michael Kaussen, Tim Münchhofen und Pascal Proenen haben selbst gute Leistungen gezeigt und es dem belgischen und dem niederländischen Team schwer gemacht. Nicht umsonst haben danach viele Fans Frank Jansen-Teitz „Der Boss von Oss” getauft.

Auch für den nächsten Lauf Mitte Juli in England ist Jansen-Teitz optimistisch. „Aber die anderen Teams werden sicher wieder alles daran setzten, an die Spitze zu fahren. Darauf müssen wir vorbereitet sein und dagegen halten können”, blickt er auf den nächsten Lauf.
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