Moderne Lichttechnik: Heinsberg spart 30 Prozent Strom

Von: defi
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Ortstermin: (v.l.) Hans-Gerd B
Ortstermin: (v.l.) Hans-Gerd Bräkling, Jakob Gerards, Eduard Sudheimer, Peter Pelzer und Bürgermeister Wolfgang Dieder. Foto: defi

Heinsberg. Die Straßenbeleuchtung in Heinsberg wurde rundum modernisiert. Damit gehört Heinsberg jetzt zu den führenden Städten hinsichtlich einer klimafreundlichen, effizienten und EU-konformen Beleuchtung.

Die Alli-ander Netz Heinsberg AG, Betreiber der öffentlichen Beleuchtung und des Stromnetzes in Heinsberg, plante und realisierte die Modernisierung.

Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder dankte beim Ortstermin „Auf dem Halben Mond” in Heinsberg Alliander für den reibungslosen Ablauf der Maßnahme und die Installation einer einwandfreien Beleuchtung. Dieder: „Heinsberg setzt konsequent auf Klimaschutz, wozu auch energiesparende Maßnahmen wie der Austausch aller Leuchtelemente bei der Straßenbeleuchtung gehören.” Vorteil der neuen Leuchtstofflampen sei es, so Dieder, dass sie mit geringstem Energieaufwand eine größtmögliche Lichtausbeute erzielten. Fahrbahnen und Gehwege würden aufgrund der modernen Leuchtenkonstruktion gezielt ausgeleuchtet.

Versuchsanlagen mit LED-Leuchten

Testweise wurden an Westpromenade, Patersgasse, Krankenhausstraße und am Kirchenvorplatz in Dremmen vier Versuchsanlagen mit LED-Leuchten installiert. Doch sei die Lebensdauer der LED-Leuchten noch zu unerforscht, erklärte Hans-Gerd Bräkling, Leiter Netzbetrieb bei Alliander. Bräkling: „Auch sind die Energiesparlampen, die in Heinsberg installiert wurden, effizienter als LED-Leuchten.”

Die Stadt spart mit der modernen Lichttechnik jährlich rund 30 Prozent Strom ein und entlastet auf Dauer nachhaltig den städtischen Haushalt. Außerdem sinkt der CO2-Ausstoß um rund 950 Tonnen pro Jahr. Das ist circa die Menge an CO2, die 700 Mittelklassewagen bei einer jährlichen Kilometerleistung von 10 000 Kilometern ausstoßen. Außerdem erfüllt Heinsberg mit der Modernisierungsmaßnahme schon heute die EU-Öko-Design- Richtlinie bezüglich des Austauschs von Leuchtmitteln, die ab 2015 den Verkauf von Quecksilberdampflampen verbietet.

2010 hatte die Stadt Heinsberg mit Alliander den Vertrag über die Modernisierung der Straßenbeleuchtung geschlossen. Hierzu sollten 3200 veraltete Quecksilberdampflampen durch moderne Energiesparleuchten ersetzt werden, so dass nun alle 7100 Leuchten des Heinsberger Beleuchtungsnetzes der EU-Öko-Design-Richtlinie entsprechen.
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