Mittler zwischen Bürgern und der Stadtverwaltung

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
Für eine Amtszeit von fünf J
Für eine Amtszeit von fünf Jahren wurde Peter Wild (rechts) die Aufgabe als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Erkelenz von Bürgermeister Peter Jansen übertragen. Foto: Koenigs

Erkelenz. Peter Wild ist der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt. Der 47-jährige wurde aus elf Bewerbern ausgewählt und tritt das Ehrenamt zunächst für fünf Jahre an.

Nachdem sich der Stadtrat schließlich dazu durchringen konnte, diese neue Position zu beschließen Von März 2010 bis jetzt dauerte der Entscheidungsprozess, wie das Amt des Behindertenbeauftragten in Erkelenz gestaltet werden soll. Dabei habe man sich angesichts des „offenen Aufgabenpakets” bewusst für das Ehrenamt entschieden, wie Bürgermeister Peter Jansen am Freitag bei der Vorstellung Wilds betonte. Seine Aufgabe wird die einer Schnittstelle zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung sein.

Der Entscheidung sei eine „konstruktive Diskussion” im Personalausschuss vorangegangen. Dies wäre eigentlich nicht nötig gewesen, wie Jansen betonte, doch „wir wollten alle Beteiligten frühzeitig mit ins Boot holen, um eine breite Basis für die Aufgabe zu schaffen”.

Wild hob hervor, er sei „relativ unvorbereitet auf das Thema aufmerksam geworden”. Der Vater einer 15-jährigen behinderten Tochter betonte, er habe die Facetten dieses Themas kennengelernt. Er selbst sieht sich als „Mittler zwischen den behinderten Bürgern und der Verwaltung”. Konkret nannte er neben der Barrierefreiheit der Stadt auch den Behindertensport und die soziale Integration als Themen, die er vorantreiben will.

„Ein Thema, das in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird, ist auch die Behinderung im Alter”, betonte er. „Die Teilhabe an der Gesellschaft muss auch Menschen mit Behinderung ermöglicht werden.” Dabei sei in den letzten Jahren schon viel erreicht worden, doch „da ist noch mehr drin”. In seiner Funktion wird der Behindertenbeauftragte an den Sitzungen des Rates sowie der Ausschüsse und Bezirksausschüsse teilnehmen, wenn Themen auf der Tagesordnung stehen, die in seinen Bereich fallen. Zu seinen Aufgaben gehört auch der Kontakt zu den Wohlfahrts- und Behindertenverbänden. Die Entscheidung für das Ehrenamt als Lösung sei auch der Tatsache geschuldet, dass das Arbeitsvolumen noch nicht zu beziffern sei, erklärte Jansen. So wurden gemäß der Voraussetzungen für die von der Stadt eingeführten Ehrenamtskarte zunächst rund 20 Stunden pro Monat veranschlagt. In einem Jahr wolle man dann schauen, ob die veranschlagte Zeit ausreichend sei.

Sprechstunde ist jeweils samstags

Zukünftig wird der Behindertenbeauftragte Peter Wild jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr zur Sprechstunde ins Bürgerbüro der Stadtverwaltung am Johannismarkt einladen.

Die erste Sprechstunde findet am Samstag, 11. Juni, statt. Außerhalb der Sprechstunden ist Wild per E-Mail unter behindertenbeuaftragter@erkelenz.de zu erreichen. Telefonische Anfragen nimmt Thomas Rolfs stellvertretend unter der Telefonnummer 02431/85239 entgegen und leitet sie weiter.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert