Mitarbeiter aus China geschult

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Sechs Mitarbeiter aus China wurden bei der Firma Hegenscheidt MFD in Erkelenz im Rahmen eines 22-Millionen-Großauftrages geschult. Das Traditionsunternehmens geht dabei einen ungewöhnlichen Weg. Statt des Know-How-Transfers nach Fernost gibt es eine Ausbildung hierzulande. Foto: mfd

Erkelenz. Nach einem dreimonatigen Schulungsaufenthalt verabschiedet die Firma Hegenscheidt MFD, Hersteller von Spezial-Wergzeugmaschinen mit Sitz in Erkelenz, sechs Mitarbeiter des Schwesterunternehmens CTI (China Technology Industries) mit Sitz in Nanchang, China.

Das Erkelenzer Traditionsunternehmen, das Anfang des Jahres einen Großauftrag der chinesischen Eisenbahn über die Produktion von 16 Maschinen zur Radsatzbearbeitung von Hochgeschwindigkeitszügen (Portalradsatzdrehmaschinen) mit einem Gesamtauftragsvolumen von mehr als 22 Millionen Euro erhalten hatte, entschied sich zu einer eher ungewöhnlichen Maßnahme: Statt Know-How-Transfer nach Fernost sollten Mitarbeiter aus Fernost direkt in der Produktionsstätte in Erkelenz im Zusammenbau der komplexen Spezialmaschinen geschult werden.

„Wir ziehen durchweg eine sehr positive Bilanz,” so HegenscheidtBetriebsleiter Lars Bendick, unter dessen Leitung die Gruppe von sechs ausgewählten Monteuren und einer Dolmetscherin seit Ende April stand.

Als eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten beschreibt er die Kommunikation zwischen den Erkelenzer Mitarbeitern und den Kollengen aus Fernost, die nur mit Hilfe einer Dolmetscherin, die auf Englisch vermittelte, möglich war.

„Das Bemühen sich zu verständigen, war auf beiden Seiten groß, und daher gab es weder im Zwischenmenschlichen noch in der Verständigung Probleme”, resümiert Bendick. Aufgrund dieser guten Erfahrungen sei bereits Ende August das Training einer weiteren Gruppe aus Nanchang geplant.
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