Mit Weiterbildung zum Aufstieg: Staatlich geprüfte Techniker

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Kreis Heinsberg. Die berufsbegleitende Weiterqualifizierung zum staatlich geprüften Techniker bietet die Fachschule für Technik in der Fachrichtung Elektrotechnik am Berufskolleg Ernährung - Sozialwesen - Technik des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen an.

Der nächste Studiengang beginnt am 1. Februar und dauert acht Semester. Er ist für Montag-, Mittwoch- und Freitagabend eingerichtet und kann deshalb berufsbegleitend, also ohne einen vorübergehenden Jobausstieg, absolviert werden. Aufnahmevoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem fachbezogenen Beruf, also beispielsweise in der Fachrichtung Elektrotechnik. Inklusive der Ausbildungszeit muss eine vierjährige Berufserfahrung nachgewiesen werden.

Die Fachschule für Technik schließt bei erfolgreicher Abschlussprüfung mit der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Techniker / State-certified engineer - Master professional” ab. Sie wird als fachtheoretischer Teil der Meisterprüfung anerkannt und vermittelt die bundesweite Fachhochschulreife.

Die Aufgabenbereiche eines Technikers der Fachrichtung Elektrotechnik sind vielfältig, wie das Geilenkirchener Berufskolleg schilderte: Projektierung elektrotechnischer Anlagen, Fertigungsplanung und Arbeitsvorbereitung, Ausarbeitung von Angeboten, Auftragsverhandlungen, Kundenbetreuung, Technische Abnahme und Übergabe elektrischer Anlagen, Organisation und verantwortliche Leitung von Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten, Verkauf elektrotechnischer Geräte, Entwicklung von Steuerungs- und Regelungstechnik für Maschinen und Anlagen.

Das Berufskolleg erklärte: „Für den neuen Studiengang liegen jetzt schon sehr viele Anmeldungen vor.” Die staatlich geprüften Techniker seien bei Betrieben und Unternehmen sehr gefragt. „Die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker ist in Zeiten beruflicher Herausforderungen ein Weg zur beruflichen Weiterbildung, zur Sicherung des Arbeitsplatzes und zum Aufstieg in neue Berufsfelder”, so die Schule. Technik und Arbeitswelt seien einem raschen Wandel unterworfen.

Die Anforderungen an die Qualifikationen der Mitarbeiter stiegen ständig und bestimmten damit wesentlich den Erfolg der Betriebe und Unternehmen. Genau für diesen „dynamischen Markt” qualifiziere die praxisorientierte Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, heißt es. Ein weiterer Vorteil dieser beruflichen Weiterbildung sei es, dass keine persönlichen finanziellen Aufwendungen anfallen würden. Es würden keine Studiengebühren erhoben.
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