Mit Vollstrom an die Steckdose

Letzte Aktualisierung:
An der Zapfsäule (v.r.): Pete
An der Zapfsäule (v.r.): Peter Nitzschke, Chef des Renault-Autohauses, Bürgermeister Bernd Jansen, Josef Kremer, Kaufmännischer Geschäftsführer sowie Klaus Brücher, Technischer Geschäftsführer der WEP.

Hückelhoven. Die Stadt Hückelhoven und der Energieversorger Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH (WEP) wollen etwas für die Umwelt tun.

Durch den Alltagseinsatz von zwei Elektroautos, die vom Autohaus Renault Nitzschke gekauft worden sind, tragen Stadtverwaltung und Außendienst der WEP zur CO2-Reduktion bei. Bürgermeister Bernd Jansen wies darauf hin, dass Elektrofahrzeuge für die Stadtverwaltung ideal seien, weil fast ausschließlich Stadt- und Kreisfahrten damit getätigt würden und einen „konventionellen” Dienstwagen damit ersetzten könnten.

„Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein zum nachhaltigen Umgang mit den knappen Energieressourcen. Die WEP und auch die Stadt Hückelhoven setzen auf ein zukunftsweisendes Energiekonzept”, bekräftigt Klaus Brücher, Geschäftsführer der WEP.

„Die Stadt als auch die WEP möchte Vorreiter in Sachen innovative Nutzung und kostenbewusster Umgang mit Energie sein”, ergänzte Bürgermeister Bernd Jansen und erklärte, dass die Stadt in den vergangenen Jahren in nachhaltige und energetische Gebäudesanierung bei den städtischen Gebäuden investiert habe, um die Energiekosten und den CO2-Ausstoß zu senken. Außerdem wurde ein Energieworkshop mit den Mitgliedern des Stadtrates, den Energieversorgungern und den Amtsleitungen der Verwaltung durchgeführt, in dem neben einer Energiebilanz auch weitere Handlungsempfehlungen erarbeitet wurden.

Die beiden Renault Kangoo MAXI Z.E. Fünf-Sitzer wurden in dieser Woche an die Stadtverwaltung und die WEP ausgeliefert. Das Kürzel Z.E. (Zero Emission) steht für den emissionsfreien Antrieb. Ein weiterer Vorteil der Elektrofahrzeuge ist, dass sie 25 Prozent weniger Wartungskosten haben: Einige mechanische Teile und eine Auspuffanlage mit Katalysator fallen bei Elektrofahrzeugen weg.

Gleichzeitig wurde die erste öffentliche Strom-Tankstelle für Elektroautos in Hückelhoven ihrer Bestimmung übergeben. Sie steht auf dem Rathausparkplatz zwischen Rathaus und Gymnasium. Die öffentliche Tanksäule und die beiden Stellplätze, auf denen zwei Autos gleichzeitig aufgeladen werden können, werden von der WEP betrieben.

Für die Nutzung der Ladesäule ist noch eine Autorisierung erforderlich, die in Form einer Chipkarte erfolgt. Im nächsten Schritt soll eine Autorisierung über das Mobiltelefon möglich sein.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert