Mit Gel im Haar ab zur Fete aufs Stoppelfeld

Von: agsb
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Die Mädchen hatten sich in Schale geschmissen und freuten sich auf die Partynacht beim Rumble in the Jungle. Foto: agsb

Höngen/Stahe/Gangelt. Beim „Rumble in the Jungle” in Höngen zeigte zu früher Stunde Christina vom Trommler-, Pfeifer- und Fanfarenkorps, das zusammen mit dem Männergesangverein Höngen der Veranstalter war, sportliche Qualitäten.

Beim Bullriding bewies sich mehr als Talent, und es musste schon die Höchststufe eingeschaltet werden, ehe sie lachend den weichen „Abflug” machte.

Das Partygelände auf dem Gelände der Selfkantschule in Verbindung mit der Tennisanlage füllte sich nach und nach, aus allen Richtungen waren die Partyfans unterwegs Richtung „Rumble”, und auch beim Veranstalter wurde die Vorfreude auf eine große Partynacht immer größer.

Die Jugend hatte sich für „ihren” Tag richtig schick gemacht. Die Jungens hatten mächtig Gel in die Frisur gegeben, die Haare standen auch nach dem Abrocken noch wie eine Eins. Und die Girls hatten die Schminkdose dabei, viele kleine Modells wurden im Glimmerlicht gesichtet.

Im Partyzelt war Lenas Siegersong der Hit der Nacht und ließ auch schon zum kurz vor dem eigentlichen Start, da hatten die ersten Partygäste bereits Stimmung pur. Alle waren an diesem Abend auf Party eingestellt.

Aber nicht nur die Jugend schaute vorbei, auch viele Erwachsene sind Stammkunden beim „Rumble in the Jungle”, feiern gemeinsam mit der Jugend diese Kultfete. Die Kultfete ist stets die Vorfete für den bunten Nachmittag.

Am Sonntag wird Höngen und Umgebung zum Cafekonzert ins Festzelt geladen, hier spielte das Trommler-, Pfeifer- und Fanfarencorps zur Unterhaltung auf. Gerd Passen, Vorsitzender des Männergesangvereins und der Heimatvereinigung Selfkant, hatte ein Selfkantquiz im Gepäck. Dieser Termin am Sonntag hat ebenso seinen festen Platz im Terminkalender wie der Samstagabend. Am Samstag war auch die Jugend mit dabei, am Sonntag schaute die Jugend nicht nur vorbei, sie half auch tatkräftig mit - Höngen erlebte wieder ein buntes Wochenende.

In Stahe-Niederbusch lockte die Stoppelfeldfete. „Sind wir hier richtig bei der Party Ü18?” fragten lachend einige Senioren aus dem Ort am Eingang zur Stoppelfeldfete. Diese Kultfete im Feldflurbereich Niederbusch Richtung Nato-Air-Base hat ebenfalls einen Status wie der Rumble, auch hier werden stets fast tausend Partygäste gezählt. In der Verlängerung des „Kleinen Weg” von der Dorfstraße in Niederbusch aus hatte die katholische Jugendgruppe aus der Dreidörfermeinschaft Stahe/Niederbusch/Hohenbusch wieder die Stoppelfeldfete organisiert und vorbereit, fast 40 Mitglieder waren tagelang tatkräftig im Einsatz.

Und trotz Dauerstress hätte man am Sonntagnachmittag fragen können: Wo hat denn das Fest stattgefunden? Die Jugend war mehr als tatkräftig aktiv, am Sonntagabend klopfte man sich auf die Schulter. Diese Stoppelfeldfete ist ein „Muss” für jeden Dorfbewohner, und auch die Vereinswelt unterstützt mit ihrem Besuch die Arbeit der Jugend, immerhin ist die Stoppelfeldfete die größte Veranstaltung am Rodebach. Auch in Niederbusch füllte sich das große Partygelände mit und mit, immer wieder wurden bange Blicke nach oben gerichtet, ob das Wetter auch hält.

Am Freitagabend wurde zur Bluesnight im Schützenheim der St.-Johanni-Schützenbruderschaft Gangelt geladen. Das Blues&More-Meeting-Selfkant war ein Versuch wert - im November folgt Teil zwei. C. Schröder aus Aachen möchte den Blues in die Welt und den Selfkant hinaustragen. Bluesund Rock„n´Roll spielten die Dötzdorf Allstars. Jeder Besucher konnte beim der anschließenden Session mitmachen, Instrumente hatte der Veranstalter genügend im Gepäck.

Es gab ein Mischmasch aus Blues, Soul, Rock ´n´ Roll und Country zu hören. Bluesmusik ist eine bunte Mischung, und die Musik macht nicht nur den Musikern „Spaß” - einige Besucher ließen sich inspirieren und spielten mit.
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