Waldfeucht-Braunsrath - Mit den Leaderregionen die Regionalentwicklung stärken

Mit den Leaderregionen die Regionalentwicklung stärken

Von: agsb
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Die drei Bürgermeister der lokalen Arbeitsgruppe „Der Selfkant” mit Herbert Corsten, Bernhard Tholen und Heinz-Josef Schrammen sowie Dr. . Michael Schaloske vom NRW-Umwelt-Ministerium (v.r.) nehmen weiter Fahrt auf.

Waldfeucht-Braunsrath. Besuch aus der Landeshauptstadt konnte Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen als Vorsitzender der lokalen Arbeitsgruppe „Der Selfkant” begrüßen. Das Zentrum für ländliche Entwicklung des NRW-Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hatte zum dritten Treffen des Leadernetzwerkes eingeladen.

Damit möchte man die elf Leaderregionen aus NRW mit ihren Ideen zur ländlichen Entwicklung näher zusammenbringen, durch den Erfahrungsaustausch voneinander lernen und sich gegenseitig anregen. Durch das Programm führte Dr. Michael Schaloske als Referatsleiter des Ministeriums. Am Vormittag berichtete zunächst Ute Vieting aus Mittelfranken über eine erfolgreiche Einbindung von 60 Unternehmen in der Regionalentwicklung einer Leaderregion in Mittelfranken sowie die Einbindung zahlreicher Bürger in die laufenden Projekte.

Christina Schulze-Bisping vom Zentrum der ländlichen Entwicklung NRW sah die Dorfwerkstatt als Impulsgeber für die Dorfentwicklung mit dem Ziel, die kleinen Orte auf den Weg zu bringen um ein zukunftsfähiges Konzept zu erstellen. Bergisch pur - über den Erfolg und Wandel einer Regionalmarke referierte Peter Schmidt aus Gummersbach.

„Wir haben rund 70 bis 80 Produkte die wir unter dem Label bergisch pur vermarkten und diese Sache läuft richtig gut”, sah Peter Schmidt eine Stärkung des Einzelhandels. „Metzger und Bauern kamen auf diese Idee” blickte er zurück. „Es ist für auch für kleine Leaderregionen wie Der Selfkant eine Chance, der Selfkant muss nur die Fahne hissen” ließ Peter Schmidt die Selfkantherzen höher schlagen.

Sechs Leaderregionen stellten nach der Mittagspause ihre Ideen vor. Hören was andere Regionen machen, um vielleicht selbst neue Impulse zu erlangen, darauf setzten viele Vertreter der Leaderregionen und es wurde fleißig notiert. Wobei auch deutlich wurde, dass viele Regionen mir der ländlichen Dorfentwicklung die gleichen Sorgen teilen. Fehlender öffentlicher Nahverkehr und Nahversorgung, nachlassendes Vereinsleben mit langsamem Sterben des Dorfcharakters - da hat selbst die Eifel als Tourismusgebiet im ländlichen Bereich seine Sorgen.
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