Erkelenz - Mit dem Drahtesel in die französische Partnerstadt zum Jubiläum

Mit dem Drahtesel in die französische Partnerstadt zum Jubiläum

Von: Helmut Wichlatz
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Zum zehnten Male startete d iese sportliche Erkelenzer Truppe zur Tour de Jumelage. Foto: Koenigs

Erkelenz. Die diesjährige Tour de Jumelage steht ganz im Zeichen der Jubiläen: Es ist die zehnte Tour ihrer Art, die von Erkelenz aus startet. Und es geht in diesem Jahr nach St. James, der französischen Partnerstadt.

Diese Partnerschaft feiert in diesem Jahr überdies ihren 35. Geburtstag. Am Samstag ging es um zehn Uhr in Erkelenz am Dr.-Eberle-Platz los. Die Strecke von rund tausend Kilometern wollen die Radsportler in sieben Etappen hinter sich bringen.

Nach St. James führte die Tour bereits zweimal, in den Jahren 2000 und 2004. Trotzdem wird es für die rund 20 Radfahrer nicht langweilig, denn auch diesmal hat Tour-Teilnehmer Gerd Helfer wieder eine neue Strecke ausgewählt, die durch reizvolle Landschaften und über kleine Nebenstraßen führt.

„So bekommt man auch landschaftlich einiges geboten”, betonte kurz vor der Abfahrt Mitorganisator Wolfgang Kurth. Und nicht nur das, denn insgesamt werden rund 300 Ortschaften bis zur Ankunft in St. James durchfahren. Insgesamt machte sich ein Tross von rund 30 Personen auf den Weg.

Denn neben den Radfahrern sind natürlich auch wieder Begleitfahrzeuge mit entsprechendem Personal unterwegs. Das personelle Angebot reicht von Medizinern und Masseuren bis hin zu einem Polizeibeamten und dem Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens, der gerne für eine gute Sache in die Pedale tritt.

Apropos gute Sache: Der Erlös der Tour kommt auch in diesem Jahr wieder dem Erkelenzer Hospiz zugute, dessen Arbeit auf diese Weise schon mit weit über 120.000 Euro unterstützt werden konnte. Die erste Etappe über rund 140 Kilometer führte in die Ardennen bis nach Harz. Von dort aus ging es am zweiten Tour-Tag rund 150 Kilometer weiter bis Brüssel. Vor der Abfahrt wurden Heinz Dickert und Wolfgang Kurth für die zehnte Teilnahme an der Tour geehrt.

Ganz ohne himmlischen Beistand wollten sich die Radsportler aber nicht auf den Weg machen. So sprach der Feuerwehrseelsorger Manfred Jung den Segen für die unternehmungslustige Truppe und bat um gutes Wetter und Rückenwind.

Ganz schien seine Bitte aber noch nicht oben angekommen zu sein, denn gleich nach dem Start begann ein leichter Nieselregen, der die Fahrer auch auf den ersten Kilometern begleitete.
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