„Mexiko-Grippe” kostet die Schweinemäster richtig Geld

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Kreis Heinsberg. Zehn Cent weniger pro Kilogramm Schweinefleisch haben Schweinemäster nach Angaben der Kreisbauernschaft Heinsberg derzeit in der Kasse - und das nur, weil die zurzeit grassierende „Mexiko-Grippe” fälschlicherweise den Namen „Schweine-Grippe” trage.

„Der Begriff wird für Schweinemäster zu einem echten Problem. Und das obwohl Schweinefleisch weiterhin ohne Bedenken verzehrt werden kann”, erklärte Vorsitzender Bernhard Conzen am Donnerstag. 1,52 Euro erwarteten die Schweinemäster in dieser Woche für ein Kilogramm Schweinefleisch.

Aktuell liege der Preis aber nur bei 1,42 Euro. Wenn ein Mäster 100 Schweine verkaufe, fehlten ihm 1000 Euro im Portemonnaie. Dazu habe die falsche Bezeichnung der weltweit grassierenden Influenza beigetragen, kritisierte Conzen.

Der Verbraucher werde zu Unrecht verunsichert. Fakt sei, dass die „Mexiko-Grippe” aber noch nie bei Schweinen nachgewiesen worden und auch nicht durch den Verzehr von Schweinefleisch übertragbar sei. Da die Grippe eine Humaninfektion darstelle, könne man sich nur von Mensch zu Mensch damit anstecken.

Dies bestätigten auch die zuständigen Forschungsinstitute. Dieses Wissen müsse den Verbrauchern endlich näher gebracht werden, forderte der Vorsitzende.

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