Messerscharf den Saft im Glas berechnet

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Sophie Görtz ist ein wahrhaft
Sophie Görtz ist ein wahrhaft kluges Köpfchen, wenn es um das Thema Zahlen geht.

Heinsberg. „Erik hatte vor sich ein randvolles Glas Bananensaft und eine Flasche Kirschsaft. Zuerst trank er vorsichtig ein Sechstel des Bananensaftes und füllte das Glas mit der gleichen Menge Kirschsaft auf. Anschließend trank er davon ein Drittel und füllte das Glas wieder bis zum Rand mit Kirschsaft auf.

Nun trank er die Hälfte und füllte nochmals das Glas mit Kirschsaft bis zum Rand auf. Dann trank er das Glas leer.

Untersuche, ob Erik mehr, gleichviel oder weniger Bananen als Kirschsaft getrunken hat.” Mit derlei kniffeligen Aufgaben setzen sich die mathematischen Olympioniken auseinander, die beim Landesverband Mathematikwettbewerbe Nordrhein-Westfalen ihre Köpfe rauchen lassen. Eine, die dies besonders erfolgreich beherrscht, ist Sophie Görtz, Schülerin der 7d des Kreisgymnasiums Heinsberg.

Der französische Mathematiker Blaise Pascal soll einmal gesagt haben, dass „die Mathematik als Fachgebiet so ernst sei, dass man keine Gelegenheit versäumen solle, dieses Fachgebiet unterhaltsamer zu gestalten”.

Eine von vielen Möglichkeiten, die Freude und das Interesse am Fach Mathematik zu wecken, bietet die Mathematik-Olympiade, die in NRW vom Landesverband Mathematikwettbewerbe Nordrhein-Westfalen alljährlich organisiert wird. Im Visier hat man Schüler, denen es Spaß macht, sich über den Unterrichtsstoff hinaus mit interessanten mathematischen Aufgaben zu beschäftigen. Durch den Wettbewerb findet eine mathematische Begabtenförderung statt.

Am Kreisgymnasium in Heinsberg nimmt man dieses Angebot gerne wahr. An der zweiten Runde des Wettbewerbes, die kürzlich am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula Geilenkirchen stattfand, nahmen rund 70 Schüler von Gymnasien und Gesamtschulen des Kreises teil, vom KGH waren insgesamt 22 Schüler (vor allem aus den Jahrgangsstufen 5 und 6) unter den Teilnehmern.

Sophie Görtz hat es geschafft. Bereits in der ersten Runde des Wettbewerbs, die als „Hausaufgabenrunde” gestaltet ist und in der die Schüler in einem Zeitraum von circa zwei Wochen vier zum Teil sehr anspruchsvolle Mathematikaufgaben bearbeiten müssen, wusste sie zu überzeugen. Erläuterung und Gestaltung der Lösungen trafen auf die Zustimmung der Juroren.

Die zweite Runde ist anderer Gestalt. Die eingeladenen Teilnehmer stellen sich der Herausforderung einer zweistündigen Klausur, die an einer im jährlichen Turnus wechselnden Schule des Kreises stattfindet. Auch diese Hürde war für Sophie kein Problem. Am 25. Februar wird sie nun zusammen mit Daniel Linden und Johannes Jeup vom Maximilian-Kolbe-Gymnasium in Wegberg in die dritte Runde des 18. Landeswettbewerbs Mathematik der 51. Mathematik-Olympiade gehen. Der Wettbewerb, an dem Schüler aus ganz NRW teilnehmen werden, findet in Lippstadt statt.
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