Mehrere Anzeigen wegen versuchten Betrugs

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Kreis Heinsberg. Bei der Kreispolizeibehörde sind zahlreiche Beschwerden und mehrere Anzeigen wegen versuchten Betrugs eingegangen. Die Betroffenen schilderten laut Polizeibericht, dass sich bei ihnen telefonisch angebliche Mitarbeiter von renommierten Telekommunikationsunternehmen gemeldet und einen Besuchstermin vereinbart hätten.

Im guten Glauben hätten die Bürger zugestimmt. Als die Personen erschienen seien, habe sich herausgestellt, dass sie einem anderen Unternehmen angehörten und ­einen neuen Vertrag abschließen wollten. In den bisher bekannt gewordenen Fällen ließen die Betroffenen die Personen nicht ins Haus, schlossen auch keine Verträge ab.

Die Polizei erklärte, dass Werbeanrufe der ausdrücklichen Zustimmung des Angerufenen bedürften. Das schrecke aber viele zumeist unseriöse Unternehmen nicht ab. Einige der Anrufer würden besonders dreist vorgehen: Um das Vertrauen von Bürgern zu gewinnen, missbräuchten sie die Rufnummern seriöser Personen oder Organisationen. Mit Hilfe ­einer speziellen Telefonanlage täuschten sie eine andere Rufnummer vor, die auf dem Display des Angerufenen erscheine. Ziel sei es, einen Vertragsabschluss zu erreichen, den Angerufenen beispielsweise dazu zu überreden, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, eine Zeitschrift zu abonnieren oder den Telefonanbieter zu wechseln. Dabei würden die Anrufer auch persönliche Daten abfragen.

Die Polizei warnt: „Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig!“ Wer eine Auftragsbestätigung erhalte, obwohl er nur der Zusendung von Infomaterial zugestimmt habe, solle sie umgehend widerrufen – und zwar schriftlich, am besten per Einschreiben mit Rückschein.“ Zudem rät die Polizei: „Geben Sie nie Ihre Kontodaten preis, wenn Sie den Gesprächspartner nicht kennen.“

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