„Mehr denn je auf schnelles Internet angewiesen”

Letzte Aktualisierung:
Im Dialog: Stefan Lenzen (l.),
Im Dialog: Stefan Lenzen (l.), Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, und Tino Pakusa (r.), Vorsitzender der Jungen Liberalen im Kreis Heinsberg, mit Alexander Alvaro, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.

Kreis Heinsberg. Am Rande einer Veranstaltung in Duisburg sprachen Tino Pakusa, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen, und Stefan Lenzen, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, mit Alexander Alvaro, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, über das Thema Breitband-Versorgung und zukünftige Förderung des ländlichen Raumes durch die EU.

Alexander Alvaro ist haushaltspolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament. Er ist sogenannter Schattenberichterstatter der Liberalen für den EU-Haushalt 2013 und in die Verhandlung des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens 2014 bis 2020 mit eingebunden.

Die Milliarden-Finanzierung der Europäischen Union muss sich nach Ansicht der Liberalen gravierend verändern. In der Abstimmung des EU-Parlaments über den mehrjährigen Finanzrahmen 2014 - 2020 drängte der FDP-Haushaltsexperte erneut auf radikale Reformen, um die EU auf die Herausforderungen der Zukunft einzustellen. Alvaro: „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Europa für den weltweiten Wettbewerb nur wetterfest aufstellen, wenn wir Gelder umschichten: Hin zu Entwicklung und Innovation.” Als ein Beispiel für lohnendes Investment nannte der liberale Politiker die Entwicklung des Internets.

Weil immer mehr Menschen Waren und Dienstleistungen im Netz erwerben würden, wachse laut einer Studie der Anteil der Internetwirtschaft am deutschen Bruttoinlandsprodukt von jetzt etwa 75 Milliarden bis 2016 auf 118 Milliarden Euro jährlich. „Hier zahlt sich jeder investierte Euro aus”, zeigte sich Stefan Lenzen überzeugt.

Denn gerade der Ausbau der Breitbandinfrastruktur im ländlichen Raum sei von besonderer Bedeutung. „Wir haben gerade in den unterversorgten Gebieten einen klaren Wettbewerbsnachteil bei der Standortwahl von Unternehmen, sich bei uns anzusiedeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.”, so Lenzen. „Unsere junge Generation ist heutzutage auf ein schnelles Internet mehr denn je angewiesen. Gerade bei der Beschaffung von Wissen bildet das Internet eine wichtige Informationsquelle für die Jugend”, ergänzte Pakusa.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert