Mehr als nur ein Schriftzug auf den Fahnen

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Bezirkspräses Pfarrer René Mertens zelebrierte den Einkehrtag der 22 Schützenbruderschaften des Bezirksverbandes Heinsberg in Maria Lind erstmals auch in seiner neuen Funktion als Diözesanpräses. Foto: Petra Wolters

Heinsberg/Waldfeucht. Erstmals zelebrierte Pfarrer René Mertens den diesjährigen Einkehrtag des Bezirksverbands Heinsberg im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften nicht nur als Bezirkspräses, sondern zugleich als neuer Diözesanpräses.

Bezirksbundesmeister Arno Gossen freute sich in seiner Begrüßung zum gemeinsamen Gottesdienst der 22 Bruderschaften in der Klosterkirche Maria Lind, dass Mertens dem regionalen Verband trotz seiner bistumsweiten Aufgaben zugesagt habe, ihn auch weiterhin ganzjährig zu unterstützen.

Das jährliche Treffen in Maria Lind dokumentiere, „dass die Ideale Glaube, Sitte und Heimat nicht nur Schriftzüge auf unseren Fahnen sind, sondern dass wir auch im Alltag bereit sind, sie zu leben”, betonte Gossen.

In seiner Predigt griff Mertens das Matthäusevangelium (17,1-9) auf und die darin beschriebene Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor. „Das wäre zu schön, um wahr zu sein: Den Himmel auf die Erde holen zu können”, begann er seine Ausführungen. Das gehe nur für den, der bereit sei, sein Leben zu geben, sich für andere einzusetzen, sich aufzuopfern und sein Kreuz auf sich zu nehmen. „Billiger ist die Glückseligkeit nicht zu haben”, betonte er.

Für alle Schützen sollte dies „Verpflichtung schlechthin” sein. „Wir stehen ein für Glaube, Sitte und Heimat. Wir könnten es auch anders ausdrücken: Wir stehen ein dafür, dass Menschen den Himmel auf Erden erfahren können, dass Menschen spüren dürfen, dass Gott sie liebt und gerne hat und ihnen nahe ist. Das ist Glaube.”

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