Selfkant-Höngen - Meditationspark als Ort der Besinnung

Meditationspark als Ort der Besinnung

Von: agsb
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Dorfverschönerung in Höngen und hier speziell im Bereich Friedhof: Interessierte Dorfbewohner folgten einer Einladung der Ortsvorsteherin Ruth Deckers (4.v.l.). Foto: agsb

Selfkant-Höngen. Ortsvorsteherin Ruth Deckers begrüßte rund 20 Höngener Bürger am Friedhofsgelände. Besonders im Bereich des älteren Teils des Friedhofsgeländes möchten die Dorfbewohner aktiv werden und den Bereich freundlicher gestalten.

Leo Heinen zeigte Bildaufnahmen vom Friedhofsgelände in Köningsbosch/NL sowie aus dem Badischen Raum. Ein Wunsch ist unter anderem eine Neugestaltung der Friedhofsfläche für Urnengräber. Auf dem Gelände soll ein neues Gräberfeld mit Urnengräbern angelegt werden, wo Familien dann Möglichkeiten erhalten, Kerzen und Blumengebinde zu hinterlegen oder Erinnerungsstücke anzubringen.

Gottfried Engendahl schlug eine Eingrenzung des Friedhofsgeländes per Mauer, die früher in Höngen vorhanden war) oder Hecke vor. Engendahl blickte auf Teile der alten Friedhofsmauer und hält eine Renovierung durchaus für möglich. „Natürlich sollen die Gräber wie seit altersher von Ost nach West angelegt werden”, waren sich alle Beteiligten einig.

Ferner wurde vorgeschlagen, die drei alten Priestergräber zusammenzufassen und mit dem alten Friedhofskreuz zu einer Einheit zu verschmelzen. Die jetzt dort trennende Hecke und der Weg sollen verändert werden, das Friedhofskreuz selbst soll von den Efeuranken gereinigt und renoviert werden.

Es wurde weiter der Wunsch geäußert, einen Teil des Friedhofs als Wiesengräber (bei Verbrennungen) zu gestalten. Dies wird in vielen Ländern und auch in deutschen Kommunen bereits praktiziert: Es erfolgt ein Begräbnis mit Sarg. Ein Stein erinnert an den dort Begrabenen. Dies ist laut Ortsvorsteherin mit dem Denkmalschutz vereinbar. Auf dem ursprünglichen Kirchhof rund um die Pfarrkirche an der Lambertusstraße gelegen, sollen die Gräber auch weiterhin von Angehörigen gepflegt werden.

Ferner ist für viele der Bereich um die Pfarrkirche herum nicht sehr einladend. Hinter der Kirche ist es sehr dunkel durch die Schatten werfenden Bäume, auch vor der Kirche wünschen sich die Bürger eine Auflockerung durch verschiedene Sträucher und Bäume. Gottfried Engendahl schlug vor, den ehemaligen „Kirkoeff” zu einem Meditationspark umzugestalten, der sowohl Touristen als auch Friedhofsbesucher zur Ruhe und Besinnung einlädt. Diese Idee fand Zustimmung. Man möchte nun so schnell wie möglich in die Planung einsteigen.
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