Medienkonsum Thema beim pädagogischen Beirat der Sparkasse

Von: koe
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Zum „Warm-up“ interviewten VHS-Fachbereichsleiterin Sigrid Görtz (l.) und Kreis-Medienberater Stefan Huppertz (r.) vier Gesprächspartnerinnen von der Schülerin über Kitaleiterin und Grundschulleiterin bis zur Mutter.
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Mit 100 Teilnehmern war die maximale Teilnehmerzahl erreicht beim ­Medienpädagogischen Tag, den der Beirat der Kreissparkasse in der Aula des Hückelhovener Gymnasiums veranstaltete. Fotos (2): Koenigs Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Mit 100 Teilnehmern sei die Maximalzahl erreicht, erklärte Franz Josef Dahlmanns, Leiter der Anton-Heinen-Volkshochschule, zu Beginn des Medienpädagogischen Tages in der Aula des Hückelhovener Gymnasiums. Der Sprecher des veranstaltenden Pädagogischen Beirates der Kreissparkasse Heinsberg konnte Vertreter aller Schulformen begrüßen.

Auch Vertreter des Offenen Ganztags und der Kindertagesstätten waren eingeladen. Dahlmanns stellte bei seiner Begrüßung fest, dass „lebenslanges Lernen durch den Pädagogischen Beirat erfasst“ werde. Er dankte unter anderem Schulamtsdirektor Christoph Esser, der sich besonders für diesen Tag eingesetzt habe, und Guido Rütten, Medienberater des Kreises, der spontan als Referent eingesprungen sei.

In Workshops wurden verschiedene Themen bei dieser Fachtagung behandelt: „Auswirkungen von Medienkonsum auf die psychische Gesundheit – Risiko- und Schutzfaktoren“, „Kinderwelten –Medienwelten...!?“, „Cyber-Mobbing und Sexting“, „Lernförderlicher Einsatz von Medien in der Schule“, „Das Recht am eigenen Bild“, „Der Schutz des persönlichen Ansehens in der Rechtsordnung“, „Bilderbuch-Apps unter der Lupe“ und „Kreativer Einsatz von Tablets in der Kita“.

Zu Beginn der Veranstaltung interviewten beim „Warm-up“ Sigrid Görtz, Fachbereichsleiterin der VHS, und Stefan Huppertz, Medienberater des Kreises, vier junge Damen zur Thematik der Veranstaltung. Aus vielfältigen Blickwinkeln wurde die Mediennutzung beleuchtet.

Erörtert wurden viele Fragen: Wieviel Mediennutzung ist angebracht? Welche Auswirkungen, welche Möglichkeiten und Nutzen, welche Gefahren sind aus pädagogischer Sicht zu beachten? Professionelle Unterstützung in Sachen Medien wurde ebenso empfohlen wie ein maßvoller und kontrollierter Umgang mit ihnen.

In einem aufschlussreichen Einführungsvortrag hatte Guido Rütten herausgestellt: „Junge Menschen können die Vielfalt und die Folgen der medialen Angebote noch nicht voll erfassen. Sie benötigen Unterstützung beim Erlernen des selbstbestimmten und emanzipierten Umgangs mit digitalen Medien. Junge Menschen brauchen eine primäre Welt, die selbst hohes Aktivitätspotenzial bietet: Anregung, Beschäftigung, Kontakte und vieles mehr. Digitale Medien werden nie mehr aus dem menschlichen Leben verschwinden. Sie sind keine übermächtigen Dämonen, enthalten vielfältige Aktivitätsanreize und stellen ein großes Nutzungsangebot dar. Digitale Medien bergen aber auch Risiken und Gefahren in sich, denen gerade junge Menschen auf existenzielle Weise verfallen können“.

Die Informations- und Workshopangebote des Medienpädagogischen Tages vom Pädagogischen Beirat der Kreissparkasse Heinsberg lieferten ebenso wie der Fachvortrag von Guido Rütten viele neue Erkenntnisse zu einem interessanten Thema.

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