Wegberg-Arsbeck - Mathe kreativ: Schüler gewinnen Tausend Euro Preisgeld

Mathe kreativ: Schüler gewinnen Tausend Euro Preisgeld

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Mit Zahlen kann man allerhand Schönes machen: Zum Beispiel auch Bilder malen. Oder Zahlen in Bildern verstecken. Da muss man dann schon genau hingucken, um sie wieder zu entdecken. Foto: Wichlatz

Wegberg-Arsbeck. Dass der Umgang mit Zahlen nicht zwangsläufig eine dröge Sache sein muss, die sich auf den Matheunterricht beschränkt, bewiesen Schüler der Arsbecker Grundschule auf eindrucksvolle Weise. Die Ergebnisse des Projektes „Zahlenentdecker und Zahlenverstecker” wurden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Auf kreative und verspielte Art wurde den Kindern der Schuleingangsstufe die Welt der Zahlen näher gebracht.

Die Teilnahme an dem Wettbewerb des Bundesbildungsministeriums „Mathe erleben” hatte sich für die katholische Grundschule an der Heuchterstraße ausgezahlt. Tausend Euro hatten sie für ihr Projekt bekommen, bei dem die Schüler mit dem Fotoapparat in der Schule auf die Suche nach Zahlen gegangen waren. Dabei lernten sie, wo sich überall Zahlen „verstecken” und dass Zahlen mit ihrer jeweiligen Bedeutung zum Alltag gehören.

„Gerade den Kindern der ersten und zweiten Klassen wollten wir auf diese Weise die Welt der Zahlen eröffnen”, erklärt die Projektleiterin Ulla Köster-Gendrisch. Die Pädagogin hatte sich seit April 2008 einmal wöchentlich mit den 15 ausgewählten Kindern mit Zahlen beschäftigt. Dabei ging es auch dank der Hilfe der Wegberger Künstlerin Traude Wirtz durchaus kreativ zu.

Denn die Zahlen wurden auf attraktiven Plakaten zusammengestellt und den Erstklässlern mit der Aufgabe übergeben, sie im Schulgebäude zu finden. In einem zweiten Schritt wurde es ganz praktisch: Die Zahlen wurden in Bildern „untergebracht”. Sie tauchten in den Bilderrahmen auf oder waren selbst Gegenstand des Bildes. Als große, kleine, auffällige oder unauffällige Bildelemente tauchten sie in den Werken auf, die nun im Forum der Schule zu bewundern sind.

Zur Eröffnung war neben Bürgermeisterin Hedwig Klein auch der Schulrat Peter Kaiser bekommen, der in seiner Rede darauf einging, mit welchen Zahlen man im Alltag konfrontiert wird. So sei im Rahmen der Wirtschaftskrise von Milliarden und beim Gazakrieg auch von Tausenden (Opfern) die Rede. Dies seien abstrakte Zahlenwerte, deren konkrete Bedeutung oftmals nicht mehr realisiert werde. Welche Bedeutung Zahlen ganz praktisch im Alltag haben, sei aufgrund der Arbeit der Schüler nachvollziehbar.

Und darum ging es den Projektmachern auch. „Wir wollten das Bewusstsein für Zahlen und deren Bedeutung schärfen”, erklärt Köster-Gendrisch. Die Kinder hätten spielerisch gelernt, Zahlen zu erkennen und einzuordnen. Vor allem wurden Zahlen als „durchaus kreative Elemente” präsentiert, mit denen der Umgang auch Spaß machen kann. Bürgermeisterin Klein würdigte die Auszeichnung durch das Bundesbildungsministerium auch als Ergebnis der „hervorragenden pädagogischen Arbeit” in Arsbeck.

Die Ausstellung kann noch bis einschließlich Donnerstag im Forum der Schule besucht werden. Am Mittwoch und Donnerstag jeweils bis 18.30 Uhr, da an beiden Tagen Elternsprechtag ist.
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