Kreis Heinsberg - Maßlos beeindruckter Staatssekretär überbringt den „Blauen Engel“

Maßlos beeindruckter Staatssekretär überbringt den „Blauen Engel“

Von: disch
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Freude über den „Blauen Engel“: Staatssekretär Gunther Adler (r.) überreichte am Freitag in Wassenberg die Urkunde an WKS-Geschäftsführer Dr. Ralph Dittmann.
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Großes Interesse beim Rundgang: WKS-Geschäftsführer Dr. Ralph Dittmann (r.) führte Staatssekretär Gunther Adler am Freitag durch die Druckerei in Wassenberg.

Kreis Heinsberg. Ein freudiges Ereignis war am Freitag bei der WKS-Gruppe angesagt: Staatssekretär Gunther Adler aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit besichtigte den Betrieb von Kraft-Schlötels in Wassenberg und überbrachte dem Unternehmen persönlich die Urkunde zum „Blauen Engel“.

„In der WKS-Gruppe versuchen wir seit Langem, ökonomische und ökologische Anforderungen möglichst umfassend und nachhaltig zu vereinen“, hatte Vertriebsassistentin Marina Panthel (WKS Print Partner GmbH) im Vorfeld des Übergabetermins erklärt und auf ein integriertes Umwelt- und Energiemanagement verwiesen. Der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem darauf basierenden Papier sei ebenfalls von hoher Bedeutung.

So seien Zertifizierungen nach verschiedenen Standards erfolgt. Und WKS habe auch das EU Ecolabel erhalten; die sogenannte Euro Blume spreche für alle, die auf umweltfreundliche Produkte und nachhaltige Dienstleistungen setzen würden. Die weltweit erste und ­älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung für Produkte und Dienstleistungen sei jedoch der „Blaue Engel“. Vergeben werde er von der RAL gGmbH im Auftrag des Bundesumweltministeriums.

Bisher seien damit Recyclingpapiere ausgezeichnet worden, die in ihrer ganzheitlichen Betrachtung besonders umweltfreundlich seien und zugleich hohe Ansprüche an die Gebrauchstauglichkeit erfüllen würden. Nun sei im Zuge einer Weiterentwicklung ein „Blauer Engel“ für Druckereien entwickelt worden. Dieser „Blaue Engel“ für Druck-Erzeugnisse (RAL-UZ 195) begrenze nicht nur den Energie- und Ressourcenverbrauch bei der Papierherstellung, sondern betrachte die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen des gesamten Druckprozesses einschließlich der eingesetzten Druckfarben und der Emission schädlicher Lösemittel.

„Ganz besonders stolz sind wir, dass wir es als erste Rollendruckerei schafften, die Zertifizierung nach dem Umweltzeichen RAL-UZ 195 zu erhalten“, so Panthel. Genau diese Urkunde hatte der Staatssekretär am Freitag im Gepäck.

„Dieser Blaue Engel ist ein Angebot an alle Druckereien und ihre Kundinnen und Kunden, die zeigen wollen, dass ihre Printprodukte umweltfreundlich hergestellt wurden“, so der Staatssekretär. Dieser „Blaue Engel“ werde helfen, die Umweltwirkung von Druck-Erzeugnissen zu senken, und den Vorreitern in der Druckindustrie einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Nachhaltigkeit finde in der Druckindustrie immer mehr Beachtung, so Adler. Und WKS bescheinigte er, ein „Vorreiterunternehmen“ zu sein.

Nach dem Rundgang hatte sich Adler „maßlos beeindruckt“ gezeigt. Er wolle gerne wiederkommen mit ausländischen Delegationen, um ihnen „eines des faszinierendsten Unternehmen, die ich besuchen durfte“, zu zeigen. Für ihn sei dieser Besuch bei WKS ein Privileg und ein Geschenk gewesen. „Da ist auch das Kind im Manne wachgeworden“, rühmte er den Erfindergeist im Unternehmen und sprach der WKS-Gruppe ein Kompliment aus – für die Leistung, aber auch für die Begeisterung und die Begeisterungsfähigkeit ihres Geschäftsführers Dr. Ralph Dittmann.

Zu den Gratulanten gehörte am Freitag in Wassenberg Hauptgeschäftsführer Dr. Paul Albert Deimel vom Bundesverband Druck und Medien, der WKS als „eines der Flaggschiffe unserer Branche“ und als „Vorzeigeunternehmen“ lobte.

Die große Freude über die Verleihung der Urkunde war dem WKS-Geschäftsführer anzusehen. Ralph Dittmann vergaß dabei aber nicht Worte des Dankes: vor allem an die Gesellschafter-Familie Viehof, aber auch an die Stadt Wassenberg, den Kreis Heinsberg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Besonders freute er sich, mit Bürgermeister Manfred Winkens einen „Fan des Unternehmens“ begrüßen zu dürfen.

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