„Markt der Möglichkeiten”: Mit Musik werden die Menschen erreicht

Von: dn
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Beim Markt der Möglichkeiten
Beim Markt der Möglichkeiten im Haus Herbstsonne in Hückelhoven-Baal: Clown Christiane verstand es, die Menschen zu begeistern. Der Arbeitskreis Soziale Dienste der Altenheime im Kreis Heinsberg hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen. Foto: Dahmen

Kreis Heinsberg. Informativ und eindrucksvoll präsentierte sich der Arbeitskreis Soziale Dienste der Altenheime im Kreis Heinsberg mit dem „Markt der Möglichkeiten” im Haus Herbstsonne in Hückelhoven-Baal.

Mit Unterstützung der AOK gab diese Veranstaltung zum Abschluss der Alzheimertage im Kreis Heinsberg einen tiefen Einblick in die tägliche Arbeit mit Musik und ihre positiven Auswirkungen auf die Menschen.

Ins rechte Licht rückte sich das Johanniter-Stift Erkelenz mit einem Büchertisch, einem Spieltisch und der Ausstellung „verrückt in eine andere Welt”. Das Johanniter-Stift Wassenberg zog die Besucher mit einem Spieltisch mit selbst gebastelten Spielen für Menschen mit Demenz und Tastkästen zur Sinnesanregung an. Aufmerksamkeit erregte das Evangelische Altenzentrum Hückelhoven mit einem Paralleltandem und Themenkisten zur Kurzaktivierung.

Ideenreich zeigten sich auch das Haus Herbstsonne Baal mit Erinnerungskisten und Kollagen und das Seniorenzentrum St. Lambertus Hückelhoven mit Wohlfühlmaterial zum Snoezelen und Klangschalen. Bilder und Werke von Menschen mit und ohne Demenz präsentierte das St.-Antonius-Altenheim Wegberg.

„Die Mühe hat sich gelohnt, den Alltag der Einrichtungen in einem Altenheim einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen”, erklärte Geschäftsführerin Petra Fries in der Begrüßung. Der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner lobte in seinem Grußwort die angebotenen Möglichkeiten, Menschen im Alter dazu bewegen, Spaß am Leben zu haben.

In der kurzen ökumenischen Andacht stellte der evangelische Pfarrer Sven Dreiser den alten Menschen in den Mittelpunkt, der es verdiene, in der Gemeinschaft seinen Lebensabend zu verbringen. Bei Kaffee und Kuchen zeigte es sich, wie Gemeinschaft gelebt werden kann.

Die stationären Einrichtungen der Altenhilfe haben sich in den letzten Jahren immer mehr auf die Arbeit mit dementen Menschen eingestellt. Jede Einrichtung für sich passt die Angebote, die Hilfen zur Tagesstrukturierung, Orientierung und Motivation an die Bedürfnisse der Menschen an. In diesem Jahr wurde der Einsatz von Musik in verschiedenen Formen vorgestellt. Musik erreicht Menschen in jedem Alter und jeder Verfassung. Dadurch ist sie eine beliebte Methode in der Arbeit mit demenziellen Menschen geworden.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit im Arbeitskreis liegt in der Zusammenarbeit der Sozialen Dienste, ohne sich in die Eigenständigkeit der einzelnen Altenheime einzumischen.

Im Rahmenprogramm von diesem „Markt der Möglichkeiten” stellten die Altenheime mit vielen abwechslungsreichen, vor allem eben auch musikalischen Programmpunkten ihre Möglichkeiten der Unterhaltung vor und gaben sorgten damit für einen gelungenen und erfolgreichen Abschluss der Alzheimertage im Kreis Heinsberg.
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