Maria Zumfeld: Fast drei Jahrzehnte im Dienst der alten und kranken Menschen

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Gottfried Küppers (r.), Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, Marion Peters (l.), Leiterin Abteilung Gesundheit und Pflege beim Caritasverband, Gabriele Craß (3.v.l.), Leiterin der Caritas-Pflegestation Wassenberg, und Kollegin Marita Losberg (2.v.r.) verabschiedeten Maria Zumfeld (2.v.l.) in den Ruhestand.

Kreis Heinsberg. „Ein Urgestein der Fahrenden Schwestern verabschiedet sich heute von uns und beginnt den Lebensabschnitt ihres wohl mehr als verdienten Ruhestands.“ Mit diesem Satz begann Gabriele Craß, Leiterin der Caritas-Pflegestation (CPS) Wassenberg, ihre Laudatio auf ihre Kollegin Maria Zumfeld, Leiterin des Palliativ-Pflegedienstes und ehemalige Stellvertreterin der Leiterin der Caritas-Pflegestation Wassenberg, um sie bei einer Feier nach 22 Jahren Caritas in den Ruhestand zu verabschieden.

Es waren Worte, die auch ausdrückten, dass die beiden Frauen nicht nur beruflich, sondern auch freundschaftlich verbunden sind. Den Namen Maria Zumfeld kenne man in Wassenberg und in allen Dörfern rundherum, fuhr Gabriele Craß fort. Er stehe für Fürsorge, Zuversicht, Verständnis, Kreativität und Improvisationstalent und für Mitmenschlichkeit.

Als junge Frau habe Maria Zumfeld mit 31 Jahren ihren Dienst 1987 in der kleinen Gemeindekrankenpflegestation Wassenberg unter der Leitung von Ordensschwestern begonnen. Anfang der 90er Jahre wurden die Schwestern ins Mutterhaus zurück berufen – und Maria Zumfeld fand mit ihrem Team einen neuen Hafen im Caritasverband Heinsberg.

„Die kleine Station entwickelte sich zu einem stabilen Pflegedienst“, so Craß. Zumfeld habe dazu maßgeblich beigetragen. Zudem habe sie erfolgreich die Ambulante Palliativpflege aufgebaut. Nun jedoch sei es an der Zeit, das Leben nach der Caritas zu genießen. „Ich danke Dir für alles, was wir gemeinsam erlebten, für manche ehrliche Kritik und vor allem für Deine aufrichtige Loyalität als meine Stellvertreterin“, so Craß.

Auch Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, dankte Maria Zumfeld „für ihren Einsatz, ihren Ehrgeiz und ihre Treue zum Caritasverband sowie für ihr Herz, ihren Verstand und Humor“. Nach nahezu 30 Jahren im kirchlichen Dienst, davon 22 Jahre Caritas, verlasse sie nun den Verband. In all diesen Jahren habe sie sich für die Belange und Sorgen der alten und kranken Menschen eingesetzt sowie zum positiven Erscheinungsbild der Caritas-Pflegestationen und des gesamten Verbandes beigetragen.

Küppers ließ die vergangenen Jahre von Maria Zumfeld Revue passieren: Leitung der Gemeinde-Pflegestation, stellvertretende Leitung der Caritas-Pflegestation, Leitung des Palliativ-Pflegedienstes in Kombination mit der stellvertretenden Leitung der CPS. Ab 2012 dann folgte die ausschließliche Leitung des Palliativ-Pflegedienstes.

Die Zahlen würden erkennen lassen, dass sich viel im beruflichen Leben von Maria Zumfeld getan habe, so Küppers. Herausragend sei der Aufbau des Palliativ-Pflegedienstes, der eine große Verantwortung für die Patienten und die Angehörigen mit sich bringe. „Palliativpflege ist für mich mehr als ein Job. Es ist eine Berufung, vor der ich größten Respekt und Bewunderung empfinde“, stellte Gottfried Küppers heraus. Als Zeichen seines Dankes überreichte Küppers das goldene Ehrenzeichen an Maria Zumfeld.

Viel Einfühlungsvermögen

Seinen Worten schloss sich Dr. Klaus Längler an, der sich im Namen der ganzen Ärzteschaft für die sehr gute Zusammenarbeit mit Maria Zumfeld bedankte. Maßgeblich sei sie am Aufbau des Palliativdienstes seit 2013 beteiligt gewesen und habe mit viel Einfühlungsvermögen so manche Anfangsschwierigkeiten gemeistert. Das SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung) setze sich heute aus sieben Palliativ-Ärzten sowie zehn Palliativ-Mitarbeitern mit einer Verwaltungskraft zusammen. Im Jahr 2013 habe die Anzahl der SAPV-Patienten bei 65 gelegen. Im Jahr 2016 seien es insgesamt 173 Patienten gewesen.

Dank an alle

Maria Zumfeld bedankte sich während der Feierstunde sich bei allen, die sie im Berufsleben begleiteten. „Jetzt freue ich mich auf meinen neuen Lebensabschnitt“, betonte sie.

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