Hückelhoven - Marathon über die Dörfer wird wiederholt

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Marathon über die Dörfer wird wiederholt

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Hückelhoven. Der erste Hückelhovener Ortschaften-Marathon ist Geschichte. Mehr Teilnehmer als erwartet stellten sich der Herausforderung.

Knapp 30 Läufer-/innen für den Halbmarathon und Marathon, bei der zusätzlichen Belastung durch die Sonneneinstrahlung mit ebenfalls knapp 30 Grad sicherlich mehr als nur beachtenswert. Im Ziel sah man dann fast ausschließlich glückliche Gesichter, zufrieden mit der eigenen Leistung, die für so manchen einen persönlichen Streckenrekord bedeutete.

Zufrieden aber auch mit der Streckenführung, die bei den zahlreichen Testläufen kommentiert und immer wieder den Wünschen der Läufer angepasst wurde. Bernd Hesselmann aus Erkelenz zum Beispiel, der die komplette Runde in drei Stunden und 21 Minuten absolvierte, zollte dem Organisationsteam und den freiwilligen Helfern Respekt und versprach, nicht nur bei den folgenden Trainingsläufen, sondern auch im nächsten Jahr wieder am Start zu sein.

Nicht zuletzt wegen der schönen Strecke, die auch für ihn viel Neues bot. Gefreut hat man sich auch über die Teilnahme zweier wettkampferprobter Laufamazonen. Florence Kostrzewa (VfR Unterbruch) konnte für ihr Trainingstagebuch 21 Kilometer verzeichnen, Ultraläuferin Ulrike Kullnik (VSV Grenzland Wegberg) gar 42 Kilometer. Ein besonderer Lob galt den Helfern an der Strecke und im Zielbereich, die unermüdlich bis zum Zieleinlauf des letzten Läufers tätig waren.

Dank der Organisatoren galt auch der Familie Steinbusch. Philippe als Mitorganisator und seine Schwester Svenja waren quasi als fahrende Reporter unterwegs, die die Läufer begleiteten und auf Fotos festhielten. Mit der lockeren Organisation taten sich nur einige fachkundige Zuschauer schwer.

Für ambitionierte Sportler schien es wohl nicht nachvollziehbar zu sein, warum man sich diesen Strapazen aussetzte, wenn keine gebührenden Lorbeeren zu ernten waren. Den Teilnehmern reichte jedoch eine individuelle Urkunde. Keine Medaille und keine Ergebnisliste mit Bestzeiten, nur die Selbstüberwindung und die Gruppendynamik zählten und waren Belohnung genug.

Abgerundet wurde ein gelungener Lauf durch Unterstützung des Wiza Sportsclubs, durch einen professionellen Massageservice und auch durch den Einsatz der Feuerwehrmänner der freiwilligen Löschgruppe Baal, die durch Jürgen Holz als Aktiven auf der kompletten Runde vertreten wurde. Bei einer Nachbereitungssitzung werden nun noch verbesserungswürdige Details besprochen, die Streckenmarkierung etwa, die Verpflegung und die Stationierung vom km-Marken.

Verbessern kann man immer, meinen die Aktiven und das Orgateam der Werbegemeinschaft. Der geplante Mittsommerlauf wird neu terminiert, da zum fixierten Termin nun der mittlerweile als Klassiker zu sehende HüWoMan (Triathlon des ASV Rurtals) stattfindet. Hier wird die Werbegemeinschaft ebenfalls mit einer Staffel am Start sein. Läufer und Zuschauer haben übrigens für das Betreute Wohnen, Haus Schnorrenberg in Hückelhoven, 315 Euro gespendet. Die Bewohner finanzieren damit ihre Sommerferien an der Holländischen Küste.
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