Heinsberg - Maler Horst Kordes will bei „The Time – tic-tac“ die schönen Dinge zeigen

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Maler Horst Kordes will bei „The Time – tic-tac“ die schönen Dinge zeigen

Von: Anna Petra Thomas
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Kunst hautnah erleben: Viel zu entdecken gibt es in den reich strukturieren Bildern von Horst Kordes für den Betrachter. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Viele prominente Persönlichkeiten wie Franz Beckenbauer oder Claudia Schiffer besitzen schon Werke des Österreichers Horst Kordes. Jetzt ist der bekannte Maler, der inzwischen in Schwalmtal lebt, mit rund zwei Dutzend großformatigen Gemälden im Gebäude der Volksbank an der Siemensstraße in Heinsberg zu Gast.

„The Time – tic-tac“ heißt die Ausstellung, die er im Sommer 2017 zuerst in seiner eigenen Galerie zeigte.

Selbst sagte er bei der Eröffnung in Heinsberg dazu: „Wir brauchen mehr Zeit für Kunst, Genuss, Liebe, für die schönen Dinge der Welt. Das möchte ich rüberbringen.“ Dass ihm das gelingt, zeigten die Reaktionen der Besucher bei der Vernissage, die schon vor der Bank von einer lebensgroßen Pferdeplastik neben einem blauen Teppich empfangen wurden. „Eine bewundernswerte Fantasie“, staunte eine Betrachterin. „Das wird nie langweilig“, pflichtete ihr die andere zu.

Dr. Dirk Tölke, Kunsthistoriker aus Aachen, hatte die Gäste der Vernissage nach der Begrüßung durch Vorstand Dirk Cormann in das Werk von Kordes eingeführt. Auch die Mutter von Kordes habe als Künstlerin gearbeitet und sein Onkel, Kapitän bei einer deutschen Reederei, habe die Eindrücke seiner Reisen als große Wandbilder gemalt. Geprägt habe Kordes aber auch seine Bekanntschaft mit Friedensreich Hundertwasser, so Tölke. „Er malt mit lebendigen Farben, magisch-freundlich, gelegentlich mystisch“ erklärte er. „Seine Figuren scheinen aus verschiedenen Kulturen zu stammen.“

Eine Analogie sah er am ehesten zu Keith Haring. „Aber er ist ein Einzelgänger auf seine Weise, genau wie Hundertwasser es gewesen ist.“ Die Bilder von Kordes hätten einen „Reichtum an Innenstrukturen“. Sie seien wahre Studienobjekte, in denen ganz viel zu finden sei. „Vielleicht gelingt es auch Ihnen, mit Herrn Kordes zu träumen“, wünschte er den Besuchern, die sich dann auf den Weg machten, die Bilder auf zwei Etagen zu erkunden.

Geöffnet ist die Ausstellung noch bis Mitte Juni zu den Schalterstunden der Bank, montags bis donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 14 Uhr.

 

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