Mainstream à la Wassenjazz

Von: hewi
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Erkelenz. Auch in diesem Jahr hatte die Jazzband Wassenjazz wieder zum Benefizkonzert die Hospizgruppe Sonnenblume in die Leonhardskapelle eingeladen. Für ihren Auftritt hatten sich die Musiker ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Denn sie wollten die Spendensummen der vorherigen Jahre deutlich überbieten.

Den Stil der Band bezeichnet Sängerin Jacqueline Drescher als harmonisch „wohlklingenden Mainstream”. Und das, obwohl im Repertoire auch mit „I was made for lovin„ you” ein Hit der Hardrocker Kiss enthalten war. Doch ebenso wie bei „Abracadabra” und anderen Pophits schafften es die fünf Jazzer, ihm ihren eigenen Stempel aufzudrücken.

Einen ersten Höhepunkt erlebte das Konzert mit „Homeless”, bei dem Jacqueline Drescher von dem 15-jährigen Lucas am Cello begleitet wurde. Gleich nach der Pause stand der 15-jährige erneut auf der Bühne, diesmal mit seiner Mutter, der Landtagsabgeordneten Dr. Ruth Seidl, am Piano. Ihr Tango wurde vom Publikum ebenfalls begeistert aufgenommen.

Sängerin Jacqueline Drescher erzählte während des Konzertes des Kinderhospizes Sonnenblume. Die mobile Gruppe betreut Familien, in denen Kinder gestorben oder sterbenskrank sind. Die Betreuung zieht sich oftmals über Jahre hinweg. Für den Hospizdienst war aus Aachen Hannelore Leinendecker angereist, die in der Pause ausgiebig über die Arbeit der Gruppe informierte.

Die Band besteht aus Eckart Krause am Piano, Günter Rixen am Bass, Robert Seidl an der Gitarre und Detlef Rick am Schlagzeug sowie der Sängerin Jacqueline Drescher. Aus dem Saarland war der Gastmusiker Volker Thom für den Auftritt angereist.

Mit dem Konzert übertraf sich die Band auch finanziell. Denn gegenüber dem Vorjahr konnte das Spendenaufkommen auf knapp 1700 Euro verdoppelt werden. Diese Summe wurde wiederum von dem Erkelenzer Unternehmen Hegenscheidt verdoppelt, sodass der Hospizgruppe nun rund 3400 Euro für ihre Arbeit überwiesen werden können.
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