Maikundgebung wird zum Fest für Familien

Von: koe
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Podiumsgespräch: Johannes Eschweiler, Andreas Wagner und Schwester Svitlana Matsiuk diskutierten unter der Moderation von Karl Panitz. Foto: Koenigs
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Das Torwandschießen gehörte zu den Attraktionen.

Kreis Heinsberg. „Die Öffnung der Maikundgebung zum Familienfest ist toll angekommen.“ Diese Feststellung traf Willi Klassen als DGB-Kreisvorsitzender am 1. Mai auf der Schachtanlage 3 von Sophia-Jacoba. Ganze Familien sollten angesprochen werden, so Klassen, und das sei gelungen.

Attraktionen waren die Hüpfburg, eine Buttonmaschine und das Torwandschießen. Fanartikel von Borussia Mönchengladbach, dem 1. FC Köln oder Schalke 04 gab es für die Sieger in den einzelnen Wettbewerben zu gewinnen. Daneben spielte die Bergkapelle auf und an Getränke- und Imbissbuden herrschte lebhafter Andrang.

Ein Grußwort zur Maiveranstaltung auf Schacht 3 sprach der stellvertretende Bürgermeister von Hückelhoven, Dieter Geitner. Er ging darauf ein, dass der „Tag der Arbeit“ in diesem Jahr in Deutschland zum 125. Mal begangen werde. In all diesen Jahren hätten sich die Mitglieder der Gewerkschaften immer für die Rechte der arbeitenden Menschen eingesetzt und dabei eine Menge erreicht, hieß es.

Als Beispiele erwähnte Dieter Geitner die Mitbestimmung in Betrieben und Unternehmen, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, den bezahlten Jahresurlaub und die Fünf-Tage-Woche.

Zum Jubiläum hätten die Gewerkschaften das Motto ausgegeben: „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir“. In einer Diskussionsrunde unter der Leitung von Karl Panitz vom DGB vertraten Johannes Eschweiler vom Bistum Aachen, Andreas Wagner von der Arbeiterwohlfahrt und Schwester Svitlana Matsiuk von den Steyler Missionsschwestern ihre Standpunkte. Themen wie der Mindestlohn, Altersarmut oder Wanderarbeiter wurden diskutiert.

Viele Besucher gehörten zu den aufmerksamen Gästen, ehe das Treiben rund um Schacht 3 weiterging. Die diesjährige Maikundgebung war eben ein Fest für Väter, Mütter und die Kinder, also für die ganze Familie. Bei gutem Frühlingswetter verblieben die Familien beim Gewerkschaftsfest einige Stunden und unterhielten sich prächtig.

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