Mädchenwochenende: Verkleiden macht besonders viel Spaß

Von: as
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„Jugend aktiv“machte es möglich: 16 junge Mädchen erlebten ein aktives und abwechslungsreiches Wochenende mit ihren Betreuerinnen (hinten von links.) Helga Hoffmann, Regine Nuss, Hilde Veckes, Svenja Felzen und Vera Kirstein. Foto: Andrea Schever

Kreis Heinsberg. Den Alltagsstress einmal vergessen, Spaß haben und einfach nur Kind sein dürfen. Darin sah Helga Hoffmann, Vorstandsmitglied des Vereins „Jugend aktiv“ und Betreuerin beim ersten Mädchenwochenende, das Anliegen der zweitägigen Veranstaltung.

Nachdem der Verein im vergangenen Jahr das erste Jungenwochenende veranstaltet hatte, hieß es nun für für die Mädchen: Schlafsachen packen und auf ins Abenteuer. Unterstützt wurde diese Aktion von unserer Zeitung.

Stunde voller Akrobatik

Gleich 16 Mädchen zwischen zehn und zwölf Jahren hatten sich angemeldet, um mit ihren bis zu fünf Betreuerinnen das Wochenende in der Turnhalle der Realschule in Gangelt zu verbringen. Auf dem Programm standen nach den Kennenlernspielen sowohl der Besuch des Schwimmbades in Sittard als auch eine Stunde voller Akrobatik. Dabei lernten sie unter Anleitung von Vera Kirstein, wie sie sich gegenseitig bei verschiedenen Figuren unterstützen und sichern können. Was sich aus diesem Teamwork machen lässt, sahen sie später, als sie eine dreistufige Menschenpyramide bauten, die bis zum Ende nicht wankte.

Den Höhepunkt des Tages stellte jedoch die Suche nach „Germany‘s next Pyjama-Model“ da. Dafür erhielten die Mädchen zunächst unter Anleitung ihrer Betreuerin Svenja Felzen zahlreiche Tipps zum „richtigen“ und „falschen“ Gehen. Wichtigste Lektion: An etwas zu denken, das man besonders gut kann, hilft dabei, aufrecht und selbstbewusst zu gehen.

Nachdem alle Mädchen dann selbst einmal den improvisierten Laufsteg abgeschritten waren, durften sie sich auf gleich mehrere Kisten mit Modeutensilien stürzen. Ob Perücke, Hut, Federboa, Schuhe mit oder ohne Absatz oder bunte Tücher – für jeden Geschmack war etwas dabei. Neu eingekleidet, wurden sie daraufhin beim Schminken von ihren Betreuerinnen unterstützt und durften beim „Emotionen-Shooting“ der Kamera einmal ihre unterschiedlichen Gesichter zeigen.

Den meisten Spaß hat den Mädchen laut eigener Aussage eben dieses Verkleiden gemacht. „Das war für mich das Beste, weil man alles einmal anprobieren durfte, auch die Perücken und die Hüte“, strahlte die zehnjährige Madlen Mathonia aus Karken. Die gleichaltrige Lene Brodermanns aus Heinsberg pflichtete ihr bei und betonte, dass ihr das Schminken viel Spaß gemacht habe, da sie es sonst nur vom Tanzen bei den Tanzmariechen kenne und dieses Mal auch ohne diesen Anlass zu Lippenstift und Lidschatten greifen durfte.

Der Sonntag wurde mit einem gemeinsamen Basteln abgerundet, bei dem jedes Mädchen sich eine eigene, auf einem echten Ast sitzende Eule aus Pappe herstellen durfte.

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