Kreis Heinsberg - Lutz Braunöhler führt weiter den Katholikenrat der Region Heinsberg

Lutz Braunöhler führt weiter den Katholikenrat der Region Heinsberg

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Der Vorstand des Katholikenrates der Region Heinsberg: Johannes Eschweiler, Marion Peters, Johannes Rütten, Lutz Braunöhler und Ralf Zanders (v.l.n.r.).

Kreis Heinsberg. „Ich danke für den Vertrauensvorschuss und dafür, dass Sie mit meiner Arbeit zufrieden sind.” Diese Worte richtete Lutz Braunöhler an die Mitglieder des Katholikenrates der Region Heinsberg, nachdem er zuvor einstimmig wieder zum Vorsitzenden gewählt worden war.

Und zwar in der konstituierenden Sitzung im Gemeindezentrum Burg der Pfarre Sankt Lambertus Hückelhoven.

Einstimmig wiedergewählt zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde auch Marion Peters. Den Vorstand komplettieren Johannes Eschweiler und Johannes Rütten, ebenfalls nach einstimmiger Wahl. Geschäftsführer des Katholikenrates bleibt Ralf Zanders.

Einstimmig votierten die Mitglieder für Hedwig Klein und Lutz Braunöhler als Vertreter für den Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen sowie für Gertrud Grotthaus und Bärbel Windelen als Vertreterinnen für den regionalen Verein zur Förderung des pastoralen Lebens in der Region Heinsberg. Zudem wurden Käthe Jütten, Hedwig Klein, Christa Nickels und Klaus Wolter als sachkundige Frauen und Männer einstimmig berufen.

Gemäß der Satzung ist ein geistlicher Assistent zu benennen, der den Katholikenrat in geistlichen und theologischen Fragen berät. Da dieses Amt meist vom Regionaldekan bekleidet wird, dieser aber am 16. September neu gewählt wird, beschlossen die Mitglieder entsprechende Vorschläge auf die danach stattfindende Vollversammlung zu vertagen.

Zuvor hatte Vorsitzender Lutz Braunöhler kurz Aufgaben, Sinn und Zweck des Gremiums laut Satzung zusammengefasst.

Demnach ist der Katholikenrat der Zusammenschluss von Vertretern der Pfarrgemeinderäte der Region, der katholischen Verbände sowie von weiteren Frauen und Männern aus Kirche, Gesellschaft und Institutionen des Laienapostolats. Seine Aufgabe besteht darin, Anregungen für das Wirken der Katholiken der Region in der Gesellschaft zu geben, zu Fragen des öffentlichen und kirchlichen Lebens Stellung zu nehmen und gemeinsame Initiativen und Veranstaltungen der Katholiken der Region vorzubereiten und durchzuführen. Gleichzeitig soll er die Entwicklung im gesellschaftlichen, staatlichen und kirchlichen Leben beobachten und die Anliegen der Katholiken in der Öffentlichkeit vertreten.

Zudem soll der Katholikenrat die Arbeit der Pfarrgemeinderäte und der kirchlichen Organisationen, Gruppen und Verbänden in der Region begleiten, fördern und abstimmen. Er soll in Konflikten vermitteln, den Regionaldekan und die regionalen Institutionen beraten sowie die Vertreter der Region in den Diözesanrat der Katholiken wählen.

Schließlich gab Lutz Braunöhler den Mitgliedern die Gelegenheit, Schwerpunkte für die Ratsarbeit vorzuschlagen.

Als Wunschthemen wurden unter anderem genannt: Integration, Ökumene, Interreligiöser Dialog (insbesondere mit muslimischen Frauen), Häusliche Gewalt, Integration der Jugend in die Kirche, Gruppenaustausch über ein lebendiges Evangelium, Auseinandersetzung mit Fragen von Arbeitslosigkeit und Armut (insbesondere von Kinder- und Familienarmut) sowie Stärkung der Kirche vor Ort.
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